du-bist-du

Die folgende Geschichte schließt an „ Eine schwerverletzte Seele“ an.

Sie beginnt damit, das Laura aus dem Urlaub mit Thomas kommt. Sie hatte eine Kur machen müssen nach ihrer schweren OP.  Dirk hat sie nun fast 6 Wochen nicht gesehen. Die beiden haben sich viele Briefe geschrieben.  Einen großen Teil der Geschichte werden auch Stella, Peter, Oliver und Lars spielen.

 

A- Crew

B-Crew

 

 

Thomas Wächter

Biggi Schwerin

Dr. Mark Harland

Dr. Karin Lüdwitz

Peter Berger

Enrico Cortini

 

Stella Berger mit Kinder, Laura und Dirk u. v. m

 

DU bist DU

Oder

Meine große Liebe

 

 

Laura sah zu ihrem Vater hinüber. Sie standen mal wieder im Stau. Thomas wurde langsam ungeduldig. 

„Papa bleib ruhig, die haben alle nicht in der Fahrschule aufgepasst. Da vorne kommt der Heli. Die leiten sicher gleich um. Aber du musst ruhig bleiben denn die haben alle noch keinen Rettungshubschrauber landen sehen. Der Medicopter 117 ist es nicht.“, sagte sie.

„Wenn ich nicht fast 3 Wochen Urlaub gehabt hätte wäre ich schon längst ausgestiegen.“, sagte er.

„Sag mal geht es dir nun besser nach der Kur und unserem Urlaub?“, wollte er wissen.

Er fuhr einige Meter weiter. Dann sah er das Schild zum Abfahren der Autobahn.  Sie waren kurz vor München.

„Ja, mir geht es wieder besser. Ich freue mich auf die Schule auch wenn ich wegen der Kosten fast nicht schlafen kann. Aber noch mehr freue ich mich auf Dirk. Er hat mir während der Kur so viele Briefe geschrieben. Ja und unser Urlaub war super, Papa. Oder hat dir nicht gefallen.“, wollte sie wissen.

„Doch“, sagte Thomas

Als sie über die Landstrasse fuhren, wo der Verkehr nicht so dicht war wie auf der Autobahn gab Thomas etwas Gas.

 

Die beiden betraten die Wohnung. Peter hatte die Blumen gegossen und die Post lag auf dem Tisch im Wohnzimmer.  Der Anrufbeantworter zeigte eine Anruf an.

„Hallo Thomas, hallo Laura, wir sind wieder da. Der Urlaub war toll. Laura treffen wir uns morgen um 10.00 Uhr am Mark, Dirk“.

Laura hörte den Anruf ab. Ihr Herz schlug schneller. Es sehnte sich doch nach ihm.

Sie rief zurück. Da keiner da war sprach sie auf Band.

„Hallo Dirk, bis morgen um 10.00 Uhr am Mark, ich freue mich riesig auf dich. Laura“.

 

 Karin, Michael und Dirk kamen erst spät heim. Karin drückte den AB. Trotz der Müdigkeit hatten Dirk s Augen einen Glanz.

 

Michael musste wieder in den Dienst. Da die Basis für 3 Wochen zu war, kamen alle aus dem Urlaub. Die A-Crew übernahm die erste Schicht. Da aber jeder seine Erlebnisse erzählen musste hatte Ebensieder Mühe die Crews auf das wesentliche zu überreden.

 

Laura sah auf die Uhr. Es war kurz nach halb zehn. Sie musste sich anziehen. Sie zog einen Rock  an und ein Top. Denn die Sonne schien. Die Haare lies sie offen. Sie suchte das Geschenk für Dirk noch. Sie hatte ihm ein Armband und ein T-Shirt mit gebracht.  Oh, je der wartet wieder auf mich.  Sie sah in den Spiegel. Sie sah gut aus. Dirk war vor der verabredeten Zeit am Mark.  Er sah sich um und auf die Uhr.

Laura stellte ihr Rad am Fahrradparkplatz an. Sie sah sich um. Am Brunnen stand Dirk. Sie sah ihn genau, nur er hatte sie noch nicht gesehen. Sie sperrte es ab.

Dann lief sie in Richtung Brunnen. Dirk sah sie kommen. Sein Gesicht hellte sich auf. Sie war so schön. Ihre ganze Lebensfreude war zurückgekehrt. Er stellte sich hin und breite die Arme aus. Laura nahm Anlauf und ließ sich in die Arme von ihm fallen. Er wirbelte sie durch die Luft.

„He Maus ich habe dich wieder. Ich habe dich so unsterblich vermisst.“, sagte er zu ihr.

Dann küsste er sie. Laura schloss die Augen. Nach kurzer Zeit öffnete sie, die Augen wieder. Dirk lachte.

„Ich habe dich auch vermisst. Besonders deine Streicheleinheiten und Berührungen . Ja und deine Küsse. Nach denen bin ich nämlich süchtig. So, mein Süßer genug gebabbelt, jetzt freß  ich dich auf.“, sagte sie. Dann küsste sie ihn. Dirk genoss es .  6 Wochen waren lang.

„Wohin gehen wir zum Frühstücken zu dir oder zu mir?“, wollte er wissen. Er legte seinen Arm um ihre Hüften und zog sie an sich.

„Zu uns“, war die knappe Antwort von Laura.

Sie gingen in die Wohnung von Thomas und Laura.  Laura hatte noch Brötchen beim Bäcker geholt.

Als sie zur Türe reingingen sah sie an ihre Hand.

„Oh, Mann Dirk....

„Ich habe dir das mit gebracht.“

Dirk öffnete das Päckchen. Er war überwältigt. Am liebsten würde ich sie jetzt auffressen. Nur das war leichter gesagt als getan. Er stellte sich Laura mit Wurst, Käse und Marmelade vor. Entschied sich dann aber doch für Vollkornbrötchen.

 

In der Basis war gerade die Besprechung zu Ende gegangen.  Die B-Crew stand auf und wollte gehen. Da ging die Türe auf und ein Dreikäsehoch kam rein. Oliver stand im Raum. Er grinste alle verschmitzt an. Dann winkte er mit der Brötchentüte und meinte etwas grinsend.

„Wenn der Dirk die Laura vernascht, wollt ihr auch Brötchen.?“, dabei lachte er und steckte alle an. Stella kam mit dem Babysafe rein. Sie alle lachen. Thomas der sich wieder beruhigt hatte, fragte Oliver

„Du bist dir sicher dass Dirk Laura vernascht, Oliver?“

„Klar, die ist ja zuckersüß. Weißt du auch warum, Thomas?“, dabei setzte er ein Grinsen auf und dann ein unschuldiges Gesicht. Biggi, Karin, Enrico, Peter und Mark rangen nach Luft. Ihnen standen die Tränen vor Lachen in den Augen. Biggi hatte Stella schnell die Episode erzählt, die nun auch anfing zu lachen. Oliver ließ seine Augen nach recht und links wandern. Dann grinste er schelmisch  und ließ seine Ohren wackeln.

„Na, jetzt sag schon, Oliver“, sagte Peter.

„Na, weil die Laura Thomas Tochter ist , na der schaut auch net schlecht. Wollen wir mal Biggi fragen?“, sagte er und grinste.

Karin, Biggi und Stella brachen in ein tösendes Gelächter aus.

Biggi zur Stella.

„Also mit Oli habt ihr wirklich viel zu lachen. Der wird ja immer drolliger“, sagte sie. Dann wischte sie sich die Tränen aus den Augen.

„Thomas wo ist Laura?“, sagte Stella.

„Bei Dirk. Dass dort wo der ist. Aber so wie ich informiert bin wollten die Frühstücken bei uns. Ich funk sie mal an.“. sagte er.

Dann wählte er die Nummer.

 

Dirk und Laura tauschten gerade die Urlaubserlebnisse aus. Da klingelte das Telefon.

Thomas war dran. Er wollte wissen ob sie daheim wäre. Dann erzählte er die Episode mit Oliver. Laura schrie auf und lachte lauthals. Dann sagte sie Stella solle vorbeikommen oder er solle sie ihr schnell geben. Stella fragte Laura ob sie ihr die beiden „Räuber „ zwei Stunden nehme, damit sie noch schnell einige Dinge erledigen konnte.

„Bring sie her, wir lernen ihnen noch ein paar Boshaftigkeiten. Dirk wenn das erfährt dann ist was los. Der kriegt sich nicht mehr ein. Bis dann Stella“, sagte Laura und legte auf. Dann erzählte sie Dirk was Oliver für ne Show abgezogen hätte. Dirk verschluckte sich vor lachen am Kaffee und musste fürchterlich husten.  Dann lachten sie beide.

„Na, warte wenn du kommst , Oliver“, scherzte er.

Oliver, Stella und Lars kamen nach kurzer Zeit. Dirk und Laura freuten sich auf die Beiden, denn besonders Oliver war für jeden Spaß zu begeistern.

Als er Dirk sah grinste er. Dann stieß er ihn an.

„ Da wo im Urlaub warst gab’s aber keine so rattenscharfen Mädchen wie Laura?“, sagte er und grinste.

„Nein, denn Laura ist ja zuckersüß. Da hast du recht, Oliver.“, sagte er. Da Lars schlief stellte ihn Laura in ihr Zimmer. Sie und Dirk spielten mit Oliver, der es genoss die Beiden für sich zu haben.

 

Die Woche darauf verbrachten Dirk und Laura damit, dass sie die Schulsachen kauften und genossen die Zeit miteinander. Beide freuten sich auf die Schule, den sie wechselten ja in ein Privatgymnasium wo die Klassenstärke max. 10 Schüler war. Die Klasse bestand aus 8 Schülern. Es waren 4 Mädchen und 4 Jungen. Da es sich um die 10 Klasse handelte stand in diesem Jahr auch ein Tanzkurs bevor. Der Lehrer kam in den Raum.

„Guten Morgen, miteinander. Mein Name ist Kost. Volker Kost ich bin euer neuer Klassenlehrer bis zum Abitur. Ihr seit alle hier neu. Vielleicht könnt ihr mir den Vornamen, Nachnamen, Alter und einige Hobbys nennen. Zwei waren zugezogen. Andere waren aus Gymnasien von Rosenheim, Bad Reichenhall. Aber jeder hatte an seiner Schule ein Problem gehabt. Meist wurden sie aus einem Grund gehänselt. Ralf war 16 und wurde wegen seines Stotterns gehänselt. Wenn man ihm aber Zeit lies den Satz zu bilden sprach er wie andere. Nur eilig durfte er es nicht haben. Als er ins Stocken kam meinte Laura.

„Hey Ralf wir haben bis 13.00 Uhr Zeit, du musst nicht stottern du kannst doch gut sprechen. „

Ralf war so erstaunt, dass er nicht mehr fehlerhaft sprach. Als er fertig war klatschte die ganze Klasse Beifall. Laura war nach ihm ran. Sie erzählte von der OP und dass sie mit den Folgen noch zu kämpfen hatte. Als sie sagte dass sie wenn alles schief liefe keine Kinder mal haben könne wurde es sehr ruhig. In der Pause saßen sie beieinander und unterhielten sich. Sie wurden schnell Freunde. Susanne, Lena, Sandra waren Lauras Freundinnen. Die Mädchen waren alle auf einer Wellenlinie. Die Klasse verstand sich untereinander sehr gut. Dirk hatte auch gute Freunde gefunden. Ralf, Sascha, Simon und er hatten eine Leidenschaft, ja eigentlich zwei. Den Fußball und die Mädels. Michael kam vom Dienst nach  Hause und es saßen statt einem Sohn vier vor dem Fernseher. Er staunte nicht schlecht. Heeerrr Dokkktoor......

„Hey Ralf mein Papa hat dienstfrei du musst nicht stottern, der hat Zeit.“, sagte Dirk.

„Ah, so.“, sagte er und meinte zu Michael

„Herr Doktor wer gewinnt und wie hoch?“, fragte er Michael. Michael überlegte. Deutschland gegen Italien.

„ 3:1 für Deutschland die fegen wir vom Platz, Ralf“, sagte er und setzte sich neben Ralf.

Am Abende beim Essen erzählte Dirk, dass Ralf nur stotterte, wenn jemand ihn unter Zeitdruck stellte und dass er wegen dem hier her gewechselt ist. Auch war Dirk offner für andere. Er wirkte auf Fremde sonst sehr verschlossen.  Seiner Mutter fiel die Änderung bald auf, sie war begeistert. Auch Laura wurde nicht gehänselt, weil sie sich noch im Sport schwer tat. Sie blühte auf. Oft kam Thomas heim und fand irgendeine Freundin vor. Sie hatte mehr Kontakt zu den Mädchen als in der alten Schule.

Als sich die Eltern zum Elternabend trafen kam das zur Sprache und mehr noch. Am meisten begeistert war die Mutter von Ralf. Sie lobte vor dem Lehrer das Verhalten der Mitschüler, die Ralf die Möglichkeit der Schwäche boten und ihn förderten. Sie erwähnte, dass Ralf nach dem Nachmittag bei Dirk wie ausgewechselt war und er von Dirks  Vater schwärmte. Michael bemerkte nur, dass er sich mit ihm hervorragend über Sport unterhalten hätte.

 

Stella musste zu ihrer Nachuntersuchung. Sie hatte fürchterliche Angst, das jemand sagte sie hätte wieder Krebs. Sie zeigte Peter den Brief. Erst reagierte er nicht. Stella war enttäuscht von ihm.  Zwei Tage später kam er heim und meinte.

„Ich habe mir Laura und Dirk gesprochen, sie passen auf die Kinder auf und ich bin in Salzburg mit dabei. Danach gehen wir ne schönen Stadtbummel machen Schatz.“, sagte er

Stella sah ihn entgeistert an.

„Ich dacht dich interessiert das nicht? So wie du vorgestern reagiert hast war ich mir nicht sicher ob du daran Interesse hast.“ , sagte sie und sah Peter an. Der schüttelte den Kopf.

„Nein ich musst nur im Kalender schauen. Außerdem war vorgestern nicht mein Tag. Aber wie kommst du auf den dummen Einfall, dass ich an dir kein Interesse mehr habe. Völler Quatsch! Ich liebe dich doch.“, sagte er und zog sie an sich. Er küsste sie.

„Sag mal ist da nicht Schule an dem Tag, da  hat doch Laura und Dirk keine Zeit.“, sagte sie

„Nein, die haben ne beweglichen Ferientag wegen des Feiertags. Ach, die beiden wollten am Abend davor kommen und haben gefragt ob sie bei uns schlafen dürfen.“, sagte Peter

„Ja und was hast du gesagt“,

„Hab gesagt das geht klar. Mich störst nicht und dich eh nicht.“, sagte er und lachte.

 

Laura erzählte das Thomas und der schaute sie an. Sie schaute zurück. Bevor Thomas was sagen konnte, ging sie hin, küsste ihn auf die Wange und meinte.

„Gell Papa du wolltest doch ja sagen. Ach, Michael hat das auch getan.“. sagte sie

Die Klingel  meldete sich.

„Ja,“, sagte Thomas entsetzt und Laura ging zur Klingel.

Michael war da. Dirk hatte ihn gefragt und er hatte ihn nur angeschaut und nichts gesagt. Er wollte wissen wie Thomas reagiert hatte. Laura kam Thomas zu vor.

„Na, Papa ist net altmodisch und hat ja gesagt. Jetzt sag bloß du hast nein gesagt Michael?“, sagte sie.

Michael stand im Raum und klotzte entsetzt seinen besten Freund an. Aber Laura drückte ihm zwei Küsse auf die Wangen streichelte ihn und meinte.

„Brauchst keine Angst haben bist net im 10 Monaten Opa. Ich nimm die Pille“. Es klingelt und Laura ging hin. Peter war da. Michael und Thomas standen bzw. saßen da (Thomas saß am Sofa) als hätte sie ein Blitz gestreift.

Beide machten ein Gesicht als wüssten sie nicht welche Bäume sie in welchem Wald sie suchen sollten.

„Hallo ihr beiden. Sagt mal ist was los?“, sagte er.

„Peter setz dich mal hin, neben mich.“, befahl Thomas.

Michael setzte sich neben Peter.

Die Beiden sahen ihn an. Peter schaute etwas ungläubig

„Sei mal ehrlich wer ist auf die Idee mit der Übernachtung bei euch von Laura und Dirk gekommen. Du oder Stella.“, wollten sie vom Freund wissen.

„Keiner von uns. Dirk hat mich gefragt und ich habe ja gesagt.“, sagte Peter und sah die Beiden an. Laura stand am Tisch und grinste vor sich hin. Dirk und sie hatten ne Bauchidee (die besten Ideen kommen aus dem Bauch- bei Frauen ist dies meist so. Sie sind ansteckend – für Männer)

Michael sah Peter an. Thomas sah Peter an.

„Ja, Michael sehe es endlich ein, dein Dirk ist nicht ohne. Der schaut zwar aus als könne er kein Wässerchen trüben. Aber du weist ja stille Wasser die sind tief.“, sagte Peter.

Michael verzog das Gesicht zu einer Krimasse. Dann schweifte sein Blick auf Laura und Thomas merkte dies. Er schwieg, denn er wusste ja dass Peter recht hatte.

Laura drehte sich mit einem Ruck um sah die drei an. Die saßen auf dem Sofa, wie die Spatzen auf der Stange.

„Na, das hätte ich euch gleich sagen können.“

„W......A.......S“, riefen sie alle drei gleichzeitig.

„Das Dirk nur gute Ideen hat. Die besten kommen dem in der großen Pause.“.

Sprach’s und verlies das Wohnzimmer.

„So nun brauche ich mindesten ein Bier. Geht ihr mit?“, sagte Michael.,

Sie gingen in die Kneipe. Dort trafen sie Mark und Enrico. Sie setzten sich und berichten die Geschichte.

Mark und Enrico brachen in schallendes Gelächter aus. Am anderen Tag erfuhren es Karin und Biggi. Die lachten gleich noch lauter als Mark und Enrico am Vorabend.

 

Am Donnerstag nach dem Unterricht ging Laura nach Hause. Sie machte die Hausaufgaben und richte einige Sachen die sie zur Stella und Peter mitnehmen wollte. Sie freute sich auf die Beiden. Dirk und Oliver bauten immer mit den Legosteinen. Sie kam später als geplant. Stella machte ihr auf. Sie hatte Lars auf dem Arm den sie gefüttert hatte. Aus dem Kinderzimmer war Lachen zu hören. Dirk spielte mit Oliver und der hatte seine Freude.

„Ist Dirk schon lange da?“, wollte sie wissen.

„Nee erst ne ½ Stunde. Ich lege Lars hin und dann muss ich noch was machen. Nach dem ihr da seit können wir ja mal zwei Stunden fort. „, sagte sie

Laura erzählte ihr die Episode mit der Übernachtung. Stella grinste.

Peter kam kurze Zeit später. Nun saßen die drei im Kinderzimmer.  Laura hatte sich mit hingesetzt und zurückgelehnt an die Wand. Sie sah den Beiden zu. Als sie Dirk sah, kroch er hin und küsste sie schnell. Oliver war beschäftigt. Sie lächelte.

Nach einer Weile kam Peter.

„Kommt ihr zum Essen. Oliver danach geht’s ins Bett. „

„Muss das sein!“, quengelte Oliver

„Ja, das muss sein. Morgen ist Kindergarten und da musst du ausgeschlafen haben.“, meinte Peter

„Dann muss ich alles wieder kaputtmachen.“, sagte er traurig

„Nein, Oliver, das schieben wir auf die Seite.“, schlug Laura vor

Laura räumte die Sachen noch auf die Seite und folgte den Beiden.

Nach dem Essen machte Oliver Bettfertig. Peter und Stella gingen danach. Stella hatte das Sofa umfunktioniert und Dirk und Laura ein Gästebett da rausgemacht.

Dirk hatte sich es in ihm bequem gemacht. Er blätterte gerade in der Zeitung und sah auf das Abendprogramm. Es liefen nur „Schundsendungen“. In RTL die  „Dirk Bach Show“ in SAT1 „Frau sucht Mann“  und die Krönung war auf RTL2 zu sehen. „Hilfe wer heiratet mich, ich bin so alleine“, er verdrehte die Augen und schlug die Zeitung zu. Dann grinste er vor sich hin. Er sah auf Videosammlung von Peter und Stella.  Er stand auf und kniete sich hin. „ Er kann’s nicht lassen“ mit Heinz Rühmann war zu sehen oder auch „Lichterspiele“ von Rosamunde Pilcher.

Peter kam rein.

„Wir gehen. Einen schönen Abend“, sagte er

„Du Peter dürfen wir uns ne DVD oder Video anschauen. Denn in dem Scheißfernsehen läuft nichts intersanntes?“, sagte Dirk

„Klar. Meinst du kannst den Video und DVD bedienen oder soll ich es dir erklären?“, wollte Peter wissen.

„Nein, wir haben die selben Geräte.“, sagte er.

Stella und Peter gingen. Kurz darauf kam Laura im Schlafanzug. Sie hatte einen mit Bär an. Das sah bärig aus. Sie setzte sich neben Dirk, ihren Kopf lehnte sie an seine Schulter.

„Welchen Film schauen wir an, Maus?“, fragte er sie.

„Harry Potter I „, kam’s von Laura .Dirk legte den Film ein. Dann setzte er sich wieder neben sie. Ihren Kopf legte sie wieder an seine Schulter. Er zog sie zu sich hin. Seinen Arm hatte er um  ihre Schultern gelegt. Ein vorwitziges Haar kitzelte ihn. Auf einmal vernahm er von ihr nur tiefe regelmäßige Atemzüge.  Laura war eingeschlafen. Er legte sie hin. Dann sah er den Film fertig und nach Lars und Oliver. Die beiden schliefen in den Betten als könnten sie kein Wässerchen trüben.

Als Peter und Stella zwei Stunden wiederkamen fanden sie ne schlafende Wohnung vor. Dirk war früher wach als Laura. Sie lies er schlafen. Er zog Oliver an und auch Lars. Dann gingen sie Brötchen holen. Sie frühstückten und dann gingen die 4 auf den Spielplatz.

Stella und Peter waren nach einer Stunde im Krankenhaus fertig. Sie war wirklich geheilt. Dann wanderten die beiden durch die Innenstadt und die Altstadt von Salzburg.

„Sag mal Stella was würdest du davon halten wenn wir uns ein Haus kaufen. Allein schon der Kinder wegen?“ , sagte Peter und sah sie an.

Sie blieb stehen.

„Eigentlich bin ich schon dafür. Nur dann habe ich noch weniger von dir. Da du ja dann noch mehr arbeitetest.“, sagte sie und sah ihn zweifelnd an.

„So viel arbeite ich nicht.“, sagte Peter als Antwort.

„Das meinst aber nur du. Ich bin da anderer Meinung.“, sagte sie und sah ihn an.

 

Dirk und Laura kamen heim mit den Beiden. Stella und Peter waren noch nicht da. Sie machte den Beiden Salat, Nudeln und Hackfleischsoße.  Nach dem Essen brachte Dirk  sie  ins Bett und Laura räumte die Spielsachen auf. Die beiden schliefen gleich ein. Sie waren todmüde vom spielen.

Es dauerte nicht lange und Stella und Peter kamen. Dirk kam gerade aus dem Kinderzimmer.

„Sie schlafen. Oliver ist fix und fertig. Lars wollte noch nicht mehr den Schnuller. „, sagte er und setzte sich zu Laura.

„Weißt du was ich bin?“, fragte Laura

„Tod Müde.“, sagte Dirk

„Morgen muss ich mein Referat in Deutsch schreiben, Englisch lernen, ja und die Hausaufgaben in Mathe und Physik machen. Da braucht keiner von mir was wollen.“, sagte Laura

„Keiner?“ sagte Dirk fragend und sah sie von der Seite aus an.

„Na, du vielleicht schon!“, sagte sie und lachte.

Stella und Peter standen in der Küchentüre.

„Wo sind die Kinder?“ wollte Peter wissen.

„Im Bett. Es ist fast 19.00 Uhr und wir waren seit 10.00 Uhr draußen. Ohne Mittagsschlaf und – essen. Wir haben erst jetzt gegessen. Ich habe Nudeln, Hackfleischsoße und Salat gemacht.  Die beiden wollten nach dem Bad nicht mehr. Die sind fix und fertig“, sagte Laura.

Stella schaute erst Peter und dann Laura und Dirk an. Sie ging ins Zimmer.

„Die rühren sich nicht mal Peter. So fertig habe ich Oliver schon lange nicht mehr erlebt.“, sagte sie

Dirk und Laura gingen heim und fielen in die Betten. Am anderen Morgen mussten beide viel Hausaufgaben machen, so dass sie erst am Nachmittag miteinander telefonierten.

 

Am Montag in der Pause waren alle im Schulhof. Simon war sauer. Auf seine Oma.  „Sag mal warum bist du auf sie so sauer?“, wollte Laura wissen.

„Na, ich weiß nicht wie du reagieren würdest wenn dich deine Oma mit einem Mädchen verkuppeln will, wo du nicht mal kennst.“, sagte er

„Die und ihr blöder Rentnerclub. Die hat ne Bekannte, die Frau Maria Wächter. Die hat ne Enkelin, die soll sehr hübsch sein.  Mit der will sie mich verkuppeln. Nur ich will die Enkelin nicht mal kennen lernen, denn ich will ein anderes Mädchen. Mir ist es scheißegal ob die hübsch oder hässlich ist mir geht es nur darum, dass ich mir meine Freundinnen aussuche.“, motzte Simon. Er fuchtelte mit den Armen wild umher. Nach einer Weile des Schweigens sagte Laura zu Simon.

„Simon.“,

„Ja, Laura“, sagte Simon

“Ich….bin…..das…..Mädchen……mit…... dem……dich deine Oma verkuppeln will.”, sie schniefte.

„Du.“, er sah sie an und reichte ihr ein Tempo. Dirk beobachte sie.

„Wenn deine Oma mit dir so ne Psychoterror durchführt wie meine mit mir, dann sollten wir uns was einfallen lassen. Ich liebe Dirk und nach ihm gibt es keinen für mich.“, sagte Laura.

„Dirk und du ihr seit ein Paar? Seit wann?“, sagte Simon erstaunt.

„Seit über einem Jahr. Ja und hinter Dirk ist auch ein Mädchen her, deren blöde Großmutter sie auf ihn angesetzt hat.“, sagte Laura.

Simon atmete schwer.

„Du musst wissen ich habe ne angeborene Herzmuskelschwäche und dürfte mich gar nicht aufregen. Was bei meiner Oma nicht möglich ist. Ich muss Tropfen nehmen.“, sagte er und tat dies auch.

Dirk hatte neben den Beiden Platz genommen. Er wandte sich an Simon.

„Soll ich Papa holen. Der hat frei und kommt sicher. Nicht dass du uns einen Herzanfall kriegst. Wir haben uns schon gefragt wer der Jenige ist der Laura angedichtet wurde. Sag mal hast du ne Freundin?“, sagte er zu Simon

„Ich stehe auf Lena. Nur die weiß es nicht.“, sagte er leise.

Ein Lehrer kam vor bei. Er sah dass Simon weiß war. Er ging auf ihn zu.

„Ist dir nicht gut?“, fragte der Lehrer

„Ja, habe zur Zeit Probleme mit meinem Herz. Ich habe ne angeborne Herzmuskelschwäche“, sagte er

„Soll ich ne Arzt rufen“, wollte der Lehrer wissen

„Mein Vater ist Arzt, soll ich daheim anrufen?“, fragte Dirk

„Ja, bitte, denn du gefällst mir wirklich nicht.“, sagte der Lehrer und ging dann zu der zweiten Pausenaufsicht. Nach kurzer Zeit kam er wieder. Dirk hatte Michael informiert und er versprach schnellsten zu kommen.

Simon amtete immer schwerer. Er wurde sehr blass. Michel kam im Notarztanorak angelaufen. Die Pausenaufsicht zeigte ihm den Weg. Simons Atem war schwer. Immer noch. Der Lehrer der bei ihm war meinte

„Dr. Lüdwitz soll ich ne Rettungswagen verständigen?“,

„Danke. Das ist nicht nötig. Ich gebe dem Schüler ein krampflösendes Mittel und bleibe mit ihm noch sitzen. Dirk sage dem Lehrer Bescheid.“, sagte er

„Mache ich Papa!“, sagte er.

Nach der Spritze von Michael wurde das beklemmende Gefühl von Simon besser. Er berichtete Michael alles. Nach einer Weile wollte er in den Unterricht zurück. Michael ging mit und weiß den Lehrer auf die Behandlung hin. Er solle anrufen wenn er meinte es ginge Simon schlechter. Dann ging Michael.

 

Laura saß an ihrem Schreibtisch und schaute zum Fenster raus. Der Vorfall mit Simon und das Gespräch ließen ihr keine Ruhe. Da spürte sie ne Hand auf ihrer Schulter. Es war Thomas, er hatte sich ne Stuhl hingezogen und sah sie an.

„Kommst du zum Essen.“, sagte er.

„Ja.“, war die Antwort.

Laura erzählte es Thomas. Der war genauso schockiert wie sie. Denn er fand die Idee von den alten Damen etwas sehr seniell. Er entschloss sich mal mit Michael zu reden. Da klingelte es. Er stand auf und ging zur Türe. Es war Michael.

„Hallo Michael. Gut dass du kommst, dann kann ich mit hier reden. Komm wir essen willst du auch was haben. Steak, Salat und Kartoffeln.“, sagte er.

„Nein, danke. Ich komme gerade von Simon. Dem geht es besser. Der hat mir die Geschichte nochmals erzählt. Ja und dann kam dessen Oma. So nun hast du drei Versuche wer sich den Mund verbrannt hat. Ist Laura da?“, sagte er auf dem Weg zur Küche.

„Ja, sie isst noch“, sagte Thomas

Hallo Laura“,  sagte Michael

“Hallo Michael, wie geht es Simon?“, wollte Laura wissen.

„So weit ganz gut. Der kommt morgen wieder in die Schule. Dessen Oma habe ich auch kennen gelernt. Wundere mich nicht dass die sich mit der Mutter von Thomas so gut versteht. Die ist nicht besser. An Gehässigkeit nicht zu übertreffen. Ich habe sie gefragt, ob sie Simon bald auf dem Friedhof besuchen will, wenn sie so weitermacht, dann kann das schnell passieren, wenn nicht mal so schnelle Hilfe wie heute morgen kommt. Dann endet der Herzanfall tödlich.“, sagte er

„Sag mal hat deine Oma angerufen oder sich gemeldet?“, wollte er wissen.

„Ja, doch aber ich habe den AB anspringen lassen, da ich mich mit ihr nicht unterhalten will. Die kann mir gestohlen bleiben, entweder sie kapiert dass ich und Dirk zusammengehören oder sie sieht mich nicht mehr.“, sagte Laura hart.

„So nun muss ich meine Schulsachen für morgen packen und dann gehe ich ins Bett. Ich bin saumüde. Gute Nacht Papa! „, sagte sie und küsste Thomas.

 

Laura kämpfte gegen ihre Oma, den Rentnerclub ja und gegen Sabrina, die trotz Schulwechsel es nicht lassen konnte sich an Dirk ranzumachen. Nur der konnte so abweisend sein, dass es schon weh tat. Als sich im Bus an ihn versuchte ranzumachen, stieß er sie zurück.

„Du wirst mich schon noch kennen lernen.“, zischte Sabrina beim Aussteigen.

„Du mich auch,“ brummelte er vor sich hin. Laura verlor den Stand und fing sich an seinen Schultern ab. Das wiederum genoss er. Ihr konnte er nicht sauer sein.

Laura hatte den Satz von Sabrina gehört.

„Was meint sie damit? Sie will dir doch nichts tun?“, sie sah ihn an.

Mir nicht Laura aber du wirst wieder herhalten müssen und ich werde es nicht zulassen, dass du wieder die Rechnung zahlst und krank bist, nur wegen der blöden schizofränen Kuh., dachte er und sagte

„Ich denke nicht.“

 

Sabrina war zu allem bereit nur um Dirk zu kriegen. Doch sie ahnte nicht, dass sie ihn dadurch sich nur zum Feinde machte. Laura spielte wieder Volleyball. Thomas hatte es nur mit schweren Herzen gebilligt. Aber damit er nicht Laura die Freude nahm hatte er dann doch ja gesagt. Sie spielten ein Turnier. Laura war die Spielführerin ihrer Mannschaft. Sie war sehr beliebt. Ihr Angst war nicht die gegnerische Spielführerin sondern die Mannschaftskameradin Sabrina. Diese versuchte sie mit den Bällen zu adakieren. Sie traf sie nicht, da Laura zu schnell für sie wurde. Laura beendete das Spiel mit einem gekonnten Treffer und ihre Mannschaft siegte. Blitzartig waren die Mädchen aus dem Häuschen. Nach dem Spiel blieb sie auf der Bank sitzen. Der Notarzt der von dem ganzen von Mark erfahren hatte, es war ein Freund von ihm kam nun auf Laura zu.

„Dr. Singer, ich bin ein Freund von Mark Harland. Geht es dir gut Laura? „, fragte er

„Woher wissen Sie meinen Namen?“, sagte sie

„Dr. Mark Harland und ich haben miteinander studiert. Er hat mich gestern angerufen und mir die Geschichte erzählt. Daher weiß ich wer du bist, Laura?“, sagte Dr. Singer

Laura schmunzelte.

„Nein, ich habe keine Schmerzen. Will bloß mit der Kuh nicht in der Umkleide zusammentreffen außerdem habe ich ihr oft ausweichen müssen und bin gescheut worden wie verrückt. Mein Blutdruck dürfte  nach dem Spiel zu hoch sein. Na, ja der fällt wieder.“, sagte sie

Dr. Singer kontrollierte den Blutdruck. Dann schüttelte er den Kopf.

„Der ist normal. 120 zu 80 Sportlerblutdruck.“, sagte er.

Laura sah hoch und die A-Crew vor sich stehen. Sie grinste.

„Wir haben gewonnen, Papa. Mark du bist ein Schlawiner. Als Rache suche ich dir ne Frau, damit du  nicht mehr auf dumme Gedanken kommst. Ach, nee das überlasse ich mal lieber Oliver. Der hat wahrscheinlich den besseren Frauengeschmack“, sagt sie.

Peter lachte und auch Thomas. Mark grinste.

„Servus Tom. Na, wie war das Spiel aus medizinischer Sicht?“, wollte Mark wissen.

„Sehr gut, keine Zwischenfälle. Gehen wir noch Bier trinken, Mark?“, wollte Dr. Singer wissen.

 

Sabrina, dachte sich beim Verlassen der Sporthalle, das nächste Mal bist du dran Laura. Ich kriege Dirk. Das was Sabrina da veranstaltete war kein Spaß mehr es war nur reine Rache, an einem Mitmenschen der was hatte was sie nicht hatte – viel Liebe. Sabrina war die einzige Tochter einer Diplompsychologin, die vielleicht etwas zu viel gelesen hatte und eines Gastwirtes der seine Tochter zu sehr verwöhnte. Sie war gewöhnt, dass jeder nach ihre Nase tanzte. Wie der Bär an der Leine des Tomteurs.

 

Laura war mit dem Spiel und sich zufrieden nur der Zwischenfall im Bus war ihr nicht geheuer.  Dirk merkte das sie was bedrückte aber er wusste nicht was.  Er entschloss sich sie zu fragen. 

 

Thomas saß am Tisch der Basis und sah zu Biggi die gerade mal wieder die Berichte ausfühlte. Sie hasste es. Aber was sollte es bringen. Ebensieder wollte sie am Montag. Sie sah Thomas und lächelte. Die beiden Piloten kannten sich schon sehr lange. Seit Veras Tod war Thomas immer ohne Frau gewesen. Er wollte den Mädels ein guter Vater sein. Nach dem Tode von Lisa brauchte er sehr lange bis er in annehmen konnte. Nur verstehen konnte er ihn bis heute nicht. Biggi sah ihn an. Er war ein guter Zuhörer.

„Biggi was machst du wenn du mit den Scheißdingern bist?“, wollte er wissen.

„Mich duschen, anziehen und heimgehen. Warum?“, fragte sie.

„Hast du Lust mit mir das neue Lokal in der Stadt auszuprobieren. Laura ist sicher noch nicht daheim und ich habe keine Lust mich zu langweilen.“, sagte er.

„Klar. Bin gleich fertig.“, sagte sie ohne hochzusehen.

Nach einer Weile stand sie auf. Als sie wiederkam hatte sie ne Jeans und ein Shirt an.

„Wir können. „, sagte sie

Thomas fuhr schnell noch zur Wohnung um Laura ne Nachricht zu hinterlassen. Den Ordner nahm er mit. Er legte ihn  auf den Küchentisch.  Dann ging er.

Biggi und er verbrachten einen schönen Abend miteinander.

Laura kam heim. Sie sah den Zettel und grinste. Dann sah sie den Ordner. Als sie ihn aufschlug und das Chaos sah grinste sie nicht mehr. Sie schnappte ihn und begab sich an ihren PC. Sie scannte eine Original ein und bearbeite es so, das man es an ihm ausfüllen und dann drucken konnte. Sie war am Computer sehr gewandt. Wenn ihr mir unter die Finger kommt, dann passiert was. Sie gab die Berichte der Piloten ein und hefte das ganze neu in einem Ordner. Als sie fertig war ging sie ins Bett.

 

Am Montagmorgen war alles da nur der Ordner der Piloten fehlte . Die Crews hatten die heißbegehrte Teamsitzung. Ebensieder wollte gerade das Toben anfangen, als Laura mit dem Ordner erschien.

„Guten Morgen Laura wo war der Ordner?“, wollte Frank Ebensieder wissen.

„Bei mir im Zimmer. Nach dem ihn jemand auf den Tisch in unserer Küche gelegt hat. Gott sei Dank habe ich ihn erwischt oder besser gesagt zwischen die Finger bekommen. Sonst hätte nicht nur die Crew eine auf den Deckel von München bekommen sondern Sie gleich mit Herr Ebensieder.“, sagte sie und sah die Medicopter –Leute sehr böse an.

„Wieso?“, fragte Frank Ebensieder.

„Weil der ganze Ordner ein Saustall war. Angefangen von den Schriften der Herren, aber dass Sie da drin noch rumschmieren ist der Gipfel und sich dann wundern, dass München sich beschwert. So da ist der Ordner neu.

Dirk und ich haben die Formulare nun auf unseren Festplatten. Dirk hat sich der medizinischen Berichte angenommen und ich der Pilotenberichte. Jedenfalls will ich so was nicht mehr sehen. Von allen ohne Ausnahme. Sie dürfen sich ruhig mit angesprochen fühlen Herr Ebensieder. Ach ja die Piloten und die Notärzte brauchen unbedingt jeder ne Laptop. Dann können die Berichte in Ruhe eingeben. Der ein oder andere kann sie Korrekturlesen, ja und dann ist auch möglich Fehler zu korrigieren ohne noch ihr Geschmiere zu lesen müssen. Denn wenn Sie in einem Bericht vom Dr. Harland rumschmieren, dann stellt sich hier die Frage wer hat die größere Sauklaue. Sie oder Dr. Harland. Also wenn Sie mich fragen, ist da kein Unterschied. Ich habe mir erlaubt, den Ordner zu sortieren und Trennblätter einzufügen. Diese habe ich beschriftet. Danach kommen die Berichte vom letzten Jahr dem Datum nach geordnet. Der Freitag ist der letzte Tag. So das war’s ich bin fertig mit dem Motzen. Dirk wie viel Uhr ist es?“, fragt Laura und wandte sich an ihn. Im Raum war es ruhig.

„Neun, Laura wir müssen denn wir haben  in einer halben Stunde Sport.“, sagte er und sah sie an.

„Also tschüß und net sauer sein. Das war nur gut gemeint.“, sprachst drehte sich um und Dirk und Laura verschwanden durch die Türe.

Es vergingen 5 Minuten bis alle wieder die Stimme gefunden hatten.

Ebensieder klappte den Ordner auf und staunte nur noch Backsteine. Dann sah er die Anträge für die Laptops. Er holte sich Stift und Stempel und unterschrieb sie.

Als er wiederkam meinte er.

„Sagen Sie mal Wächter ist ihre Tochter in jeder Hinsicht so ordentlich?“

Thomas nickte.

„Sie sind nicht zu beneiden. Denn die Ordnung wirft selbst mich aus der Bahn.“, sagte er.

Eine Woche später bekam die Basis die beiden Laptops. Seit her kann München die Berichte von Medicopter 117 lesen.

 

Sabrina überlegte wie sie Laura so weh tun könnte, dass die Dirk von selber hergeben würde.  Denn wenn sie Dirk sah der Laura in seinen Arm genommen hatte, dann erblasste sie vor Neid und sehnte sich nur nach Rache. Die Omas  hatten ja das nicht geschafft. Dirk hatte das mit seinem Großvater Michael und Margarethe erzählt und die waren nicht sehr begeistert. Da sie beide und Karin auf einem Lehrgang waren beschlossen sie bei einer Tasse Kaffee mit Michaels Vater zu reden. Karin wollte zwar nicht dabei sein, da sie wusste, dass Michaels Vater nichts auf sie hielt. Doch Margarethe konnte sie überzeugen. Auch Thomas war in München. Er musste sich der Flugtauglichkeitsuntersuchung unterziehen, genauso wie Enrico. So flogen an dem Tag die 2/3 der A-Crew und Biggi als Pilotin.

Sabrina hatte die Bankräuber wohl auf Laura etwas scharf gemacht. Die Bande aus 5 ausländischen Bürgern, zwei Türken, einem Russen und zwei Italiener waren als sehr brutal bekannt.

Sabrina hatte mitgehört dass, Laura und Dirk sich zum Joggen treffen wollten. Nach dem die Bande eine Sparkasse überfallen hatten und dort 3, 5 Millionen Euro erbeutet hatten, aber keinen der Angestellten und Kunden verletzt hatte, wollten sie sich nun die nun die Beute teilen.

Sie sahen Laura auf sich zukommen. Einer schrei „Die kleine Schnappen wir uns.“, dann stürmte alles auf die Beiden los. Dirk versuchte Laura zu helfen. Er wurde zusammengeschlagen und blieb liegen. Laura wollte sich zu ihm bücken ihr liefen die Tränen aus den Augen.

„Was habt ihr mit ihm gemacht?“ schrie sie den Bankräuber an.

Sie drehte sich um einer hielt ihr eine Pistole an die Schläfe.

„Entweder du ziehst dich aus oder du bist tot. Wie der da.“,

Dirk wachte aus der Bewusstlosigkeit auf. Der Kopf dröhnte.

„Niemals ziehe ich mich aus wegen dir Aschloch“, schrie sie.

Der Bankräuber lies die Pistole fallen. Er kam auf sie zu. Ihr Herz schlug wild.

Ein anderer zielte auf sie, sie sah es nicht. Ein, zwei, drei Schüsse trafen sie. Laura fiel um.

Als sich der Bankräuber bücken wollte zu Laura hörte er von der Strasse einen Polizeiwagen. Auch sah er den Hubschrauber der Polizei.  Sie rannten weiter ohne sich um die Beiden zu kümmern.

Es vergingen Stunden. In München war gerade Pause bei dem Ärztekonkret. Michael, Margarethe und Karin schauten nach Michaels Vater. Sie sahen ihn.

Er kam auf sie zu.

Ein Polizeiwagen fuhr auf dem Feldweg entlang an dem die verletzte Laura und Dirk lagen. Dirk rappelte sich auf. Er krappelte zu ihr hin.

Die Streife hielt. Der Polizist fragte Dirk.

„Was ist passiert?“, sagte er

„Laura braucht ne Arzt.“, sagte er und brach zusammen.

Biggi war auf dem Rückflug zur Basis.

„Medicopter 117 bitte kommen für Polizeifunk“, sagte der Funk

„Medicopter 117 hört.“, sagte sie

Der Funk gab ihr die Stelle durch. Nach wenigen Minuten landeten sie. Mark, Peter und ihr fiel alle Farbe aus dem Gesicht. Mark legte in Windeseile ne Zugang beiden .  Dann gab er Laura ein starkes Mittel.  Biggi stand da und hatte Tränen in den Augen.

„Mark schaffen sie es? Oder muss einer von Dirk und Laura sterben?“, sagte sie und schluckte.

Mark sah das. Er sah kurz hoch zu ihr.

„Nein, Biggi wenn wir Laura in den nächsten halben Stunde in den OP kriegen, dann stehen ihre Chancen gut. Dirk muss ich stabilisieren und dann muss er auch geröntgt, genäht und wie ich sehe muss die Nase wieder in Form gebracht werden.  Sie werden schaffen, aber die Spuren die das Ereignis hinterlässt, die kann ich dir nicht sagen. Melde uns bei meinem Vater an. In der Chirurgie. Sage sie sollen OÄ Feuer und ihn mit holen.“, sagte er.

Sie tranzpotierten Laura liegend und Dirk sitzend.  Nach weniger als 5 Minuten waren sie in der Klinik. OÄ Feuer und Mark ‚s Vater warten schon am Heliport. Dirk wurde zum Rögiten gebracht und genäht. Danach legten ihn die Schwestern auf einen bequemen Stuhl, bei dem sich die Rückenlehne und die Füße verstellen ließen.

Bevor Mark in den OP ging wo Laura in Narkose lag, ging er zu Peter und Biggi.

„Peter ruf in der Basis an und sage Ebensieder Bescheid. Der muss uns sperren. Dann gehst du zu Dirk. Biggi du fliegst zur Basis und schnappst dir Max und Ebi. Die nimmst du mit und holst auf dem allerschnellsten Weg Thomas. Den brauchen wir zur Direktübertragung. Laura hat sehr viel Blut verloren. Die Konserven so habe ich mitbekommen würden erst in 4 Stunden eintreffen. Das ist zu lang. Thomas kann ihr gut einen ¾ l Blut spenden. Denn haut das nicht um.  Aber beeile dich. Bring Dirks Mutter, Karin und Michael gleich mit.“, sagte er.

Dann rannte er in den OP.

Während dessen hatten Michael, Margarethe und auch Karin Michaels Vater alles erzählt. Er war entsetzt. Er hatte es für einen Scherz gehalten. Thomas und Enrico kamen. Sie tranken Kaffee miteinander. Als sie aufsahen stand Biggi vor ihnen. Sie war blass und ihre Augen waren mit Tränen gefüllt.

„Biggi was ist los? Komm setz dich. Erzähle!“, sagte Karin und deute auf den Stuhl neben sich.

Biggi schluckte. Dann setzte sich und erzählte alles. Als sie fertig war sprang alles auf und rannte zum Heli. Max, Enrico und Ebi fuhren die Autos zurück.

Biggi legte ne Blitzstart hin. Thomas saß neben ihr. Er hatte den Kopf gesenkt.

„Mark für Biggi bitte kommen“.,  kam es aus dem Funk

„Mark was ist los? Wie geht es Laura und Dirk?

„Dirk ist genäht und gerönigt. Ihm muss noch die Nase eingerenkt werden. Die Chirurgin will noch etwas warten da sein Kreislauf noch nicht so o.k. ist. Laura haben wir durch. Sie hat eine 10 cm große Wunde aus der wir 4 Kugeln geholt haben. Ihr Gewebe ist im Schulterbereich ganz schön in Mitleidenschaft gezogen worden. Ich will nur wissen wie lange du noch brauchst? Wir brauchen von Thomas einen 3/ 4 l Blut, denn die Konserven kommen nicht vor Mitternacht. Da haben wir dann ein Problem mit ihrem Kreislauf. Denn der Körper kann das Blut nicht so schnell nachproduzieren wie er es braucht.“, sagte Mark

„3 ½ Minuten.“, war ihre Antwort.

„Danke Frau Schwerin. Dr. Gina Herz. Herr Wächter soll durch den Noteingang rein. Laura liegt auf der Intensiv. Sie ist aus der Narkose gut erwacht. Sie schläft. Sie hat nach ihrem Papa gefragt.“, sagte Dr. Herz.

Biggi landete und Thomas, Karin, Michael und Margarethe eilten in die Klinik.

Thomas wurde gleich in einem Bett neben Laura an sie angeschlossen zur Direktübertragung.

Michael, Margarethe, Karin und Michaels Vater kamen in das Zimmer in dem Dirk lag.

„Dr. Gina Herz. Dirk kannst du mich hören und vielleicht noch sehen, wenn du die Augen aufmachst. Denn dein Blickfeld ist durch die Schwellung im Gesicht und besonders um die Augen herum wahrscheinlich sehr eingeengt. Darf ich noch du sagen?“, wollte Dr. Herz wissen.

Margarethe und Michael schluckten als sie ihn sahen. Dr. Herz ging hin zu ihm. „So nun nicht erschrecken. Ich rücke dir nun auf die Pelle.“, sagte sie und beugte sich über Dirk. Der erschrak sehr . Sie sah die Kollegin an. Dr. Feuer stand neben ihr.

„Schwester holen Sie bitte ne Kollegen aus der Anästhesie“, sagte Dr. Herz

„Dr. Herz ist mein Vater schon da?“ wollte Dirk wissen

„Ja, ich bin da Dirk.“, sagte Michael

„Papa ich will keine Vollnarkose“, sagte er

„Dirk die wäre aber besser da das was nun kommt sehr schmerzhaft ist.“, sagte Margarethe zu ihrem Sohn.

„Karin ist da, soll sie dich betäuben, Dirk?“, sagte Michaels Vater.

„Opa du?“ ,sagte er und versuchte die Augen aufzumachen.

Dirks Gesicht war geschwollen. Die Augen funkelten dunkelblau.

„Ja, aber warum ich da bin, sage ich dir wenn es dir besser geht.“, sagte er

„Mir geht es schon ganz gut. Es war schlimmer mit ansehen zu müssen wie die 4 auf Laura dreimal schossen. Ich konnte mich nicht rühren, da alles schmerzte. Karin bist du da?“, sagte er.

„Ja, ich komme zu dir. Ich habe ne Idee. Ich spritze dir ein starkes Mittel der regionalen Anästsie und dann kann die Frau Dr. Herz dich behandeln. Du denkst du schläfst, aber das ist nicht der Fall. Ich bleibe bei dir. O.k. Dann brauchen wir keine Narkose machen.“,

„Gut Karin das machen wir. Aber du machst das mit der Betäubung?“, sagte er zu ihr.

Michael schluckte. Margarethe schluckte. Margarethe und Michael sahen sich an. Sie entschlossen sich den Raum zu verlassen. Auf dem Gang erkundigten Sie sich nach Laura. Michaels Kollegin OÄ Feuer ging mit ihnen zu Laura. Sie sah auf die Blutübertragung und stoppte sie.

„So Herr Wächter wir werden nun in den nächsten Stunden sehen, ob wir richtig gehandelt haben. Ihre Tochter bekommt auf alle Fälle starke Schmerzmittel. Auf Grund derer wird sie schlafen. Dirk renkt die Kollegin gerade die Nase ein. Der hat auch ein geschwollenes Gesicht, Prellungen am ganzen Körper und eine Platzwunde an am Kopf.  Aber der darf dann heim. Sie bleiben doch hier? Ich werde Ihnen für ihren Chef eine Bescheinigung schreiben. Legen Sie sich auch hin und versuchen zu schlafen. Denn auch ihr Körper muss das Blut wieder aufbauen.“, sagte Dr. Feuer.

Eine Krankenschwester betrat den Raum.

„Sie können wieder zu ihrem Sohn  OA Lüdwitz. Der hat nicht einmal einen Mucks von sich gegeben. Der hat so ruhig gehalten nach der Betäubung von Frau Dr. Lüdwitz so was habe ich in 25 Jahren noch nicht erlebt. Andere schreien bei dem Eingriff was das Zeug hält. Frau Dr. Herz will Sie noch kurz sprechen. Ja, und OÄ Feuer Sie sollen auch kommen zum Kontrollieren.“, sagte die Schwester.

Michael ging zu Thomas hin. Er legte die Hand auf dessen Schulter und schüttelte nur den Kopf, denn das mit Laura konnte er und wollte er nicht verstehen. Thomas sah ihn an.

„Sagt Dirk von Laura und mir „Gute Besserung“, sagte er.

Michael nickte. Dann ging er.

Laura vertrug die Blutübertragung sehr gut. Sie schlief die Nacht ruhig. Auch Thomas war über dem Nachdenken, des Warum, eingeschlafen.

Michael kam in den Raum. Dirk war wach, aber sagte nichts. Karin hatte ihm ein Schmerzmittel gegeben. Als er die Umrisse von seinem Vater, denn die Schwellung im Gesicht war sehr stark, huschte ein Lächeln über die Lippen von ihm.

„Hallo Papa. Ist meine Nase wieder gerade? Sag wie sehe ich aus.“, sagte er

„Du schaust sehr schlimm aus. Denn der hat dich an der rechten Augenpartie sehr getroffen. Dein Gesicht ist geschwollen, blau und hat über all Hämatome. Deine Rippen sind geprellt. Ja und zu guter Letzt hast du eine Wunde an der Stirn. Aber du darfst heim. Ich habe die nächste Woche frei und dann stelle ich dich wieder auf die Füße.“, sagte Michael zu seinem Sohn.

„Wie geht es Laura?“ wollte er wissen.

„Sie hat die Blutübertragung von Thomas hinter sich. Ihr Körper muss sich nun wieder erholen von dem großen Blutverlust. Sie schläft. Thomas lässt dich von ihm und ihr grüßen.“, fügte er an. 

Nach einiger Zeit durfte er aufstehen. Er hielt sich an Michael fest. Biggi wartete draußen Sie saß im Cafe. Vor ihr stand ne Tasse Kaba. Sie gingen hin zu ihr. Biggi sah Dirk an. Sie schüttelte den Kopf . Ebensieder erschrak sehr als er Dirk sah. Beide wollten wissen wie es Laura ginge. Michael, Karin und Margarethe informierten sie. Ebensieder sagte er habe die Autos an der Basis abgestellt.

Die nächste Woche verging damit, dass Michael sich mit Dirks Gesicht beschäftigte. Karin hatte ihm in den Bluterguss ein Mittel gespritzt, damit sich dieser auflöste. Er kam wieder auf die Beine. Dirk sprach mit seinem Opa und irgendwo tat er ihm dann am Ende doch leid. Lauras Körper erholte sich von dem Blutverlust sehr rasch. Sie konnte nach einer Woche die Klinik verlassen. Dirk schlief als Karin und Michael vom Einkaufen kamen. Der AB zeigte ne Anruf an.

„Hallo Karin, hallo Michael, ich bin mit Laura auf dem Weg nach Hause. Kommt ihr heute Abend noch mit Dirk vorbei. Thomas“

Karin sah Michael an. Dirk kam aus dem Zimmer und Michael drückte den Knopf der Wiederholung auf dem AB. Dirks Gesicht strahlte. Er freute sich.

Thomas und Laura waren daheim angelangt. Sie betraten die Wohnung. Thomas machte Pizza und Salat während Laura sich nochmals hinlegte. Müde war sie immer noch sehr. Da klingelte es. Biggi stand vor der Türe. Sie hatte mit Karin telefoniert und es erfahren. Thomas freute sich über sie. Sie gingen in die Küche. Biggi half ihm beim Kochen. Sie tranken noch ein Glas Rotwein. Auch Karin, Michael und Dirk kamen dann. Sie hatten noch Wein, Buggetts und Knappereinen besorgt.

„Dirk, Laura schläft. Die ist müde gewesen.“. sagte Thomas.

Es verging eine Weile. Da hörten sie wie eine Türe ging, ja und keine Sekunde später stand Laura in der Türe . Verschlafen aber doch süß sah sie aus. Sie ging in die Küche. Von hinten legte sie ihre Arme um den Hals von Dirk.

„Geht es dir gut? Tut dein Gesicht noch sehr weh? Du kannst nur nie eines sagen, dass man mit mir nichts erlebt. Also für Katastrophen muss ich ein Magnet sein. Dass wir da lebend rausgekommen sind, ist einem Wunder gleich zu setzten.“. sagte sie. Sie küsste ihn auf die Wangen. Dirk stand auf und nahm seine Laura wortlos in den Arm.

„Ja, dass du da lebend rauskamst ist wirklich ein Wunder. Meine Verletzungen sind mit deinen ja nicht gleichzustellen. Nur eins. Unterkriegen lassen wir uns nicht und dich gebe ich nicht her. Das ist klar. „, sagte er zu ihr. Laura ging an den Schrank und holte sich ein Glas dann setzte sie sich an den Tisch. Sie aßen die Pizza und Salat. Nach dem Essen gingen Laura und Dirk in das Zimmer von Laura.

Sie hörten sich eine CD an auf der ruhige Musik war.

„Du sag mal hast du Lust am Montag mit mir zu frühstücken?“, sagte sie plötzlich

„Sicher, habe ich das. Ich bringe Brötchen mit. Sag mal darfst du nun noch Volleyball spielen? Das war doch immer dein Sport.“, wollte Dirk wissen

Seine Hand hatte er um ihre Schulter gelegt.

„Nein vorerst nicht. Und das ist das was mich am Meisten mitnimmt, da ich es so gerne als Ausgleich zur Schule gemacht habe. Gut nun sind zur Zeit nicht Turniere, aber das Training wird mir auch fehlen. Du darfst aber weiter kicken?“, sagte sie

„ Die Pause die ich nach meiner OP im letzten Jahr schon machen musste hat mir nicht geschmeckt. Aber ich merke es bei den kleinen Sachen ja schon, wie weh das Gewebe tut. Wenn ich ein Glas aus dem Schrank hole, dann meine ich teilweise mir fällt der Arm ab vor Schmerzen. Das zieht und sticht. Aber in Geduld bin ich nicht ne Leuchte. Ich muss mal rechnen, denn ich habe ne Nähmaschine gesehen und so lange ich nicht Sport treiben darf, nähe ich mir halt dann Sachen zum Anziehen. Nur es hat ja geheißen, dass ich den Arm auch nicht zu arg schonen soll. Am Mittwoch muss ich bei der Staatsanwaltschaft die Aussage machen. Hoffentlich vergisst mich der Anwalt nicht. Der kennt deinen Opa, muss ein Freund von ihm sein. Der war aus dem Häuschen als ich seinen Namen gesagt habe.“, sagte sie

„Ja, da sehen wir uns denn ich muss am Mittwoch auch die Aussage machen. Ehrlich gesagte ich habe vor der Wiederholung der Tat, das ich das denen erzählen muss etwas Schiss.“, meinte Dirk

Er küsste sie am Hals und auf den Kopf. Laura genoss die Nähe von ihm. Aber irgendwann merkte Dirk dass nur noch tiefe Atemzüge von Laura kamen. Sie war eingeschlafen. Er legte sie in ihr Bett und deckte sie zu. Dann ging er in die Küche.

 

Am Wochenende holte er für sie ein Buch das Bilder und kleine Reime hatte. Sie handelten alle von der Liebe. Auch Laura hatte ihm ein Gedicht verfasst und einen Bildband über die Medizin, d.h. die Anfänge von ihr gekauft. Sie schaute nach einer Nähmaschine und fand auch eine. Denn nichts tun das konnte sie nicht.

 

Thomas hatte ihr am Montag noch den Tisch gedeckt. Sie schlief lange. Gegen neun Uhr wachte sie auf. Sie sah auf die Uhr. Dirk würde bald kommen. Sie stand auf nahm ihre Anziehsachen, öffnete das Fenster in ihrem Zimmer und ging ins Bad. Sie duschte und zog sich an.

Dann nahm sie das Gedicht und eingebunden Buch und trappte Richtung Küche.

Da klingelte es. Es war Dirk. Sie ließ ihn rein und küsste ihn gleich. Die beiden gingen in die Küche.

„Hoffentlich hast du sie jetzt nicht erdrückt?“, sagte er und gab ihr die rote Rose.

Ihre Augen leuchteten. Am liebsten hätte sie ihn nun erdrückt. Sie nahm ihn ihre Arme schlag beide Arme um seinen Hals und küsste ihn. Sie genoss seine Wärme. Ihr Zärtlichkeiten wurden erwidert. Dirk kam ohne es zuwollen auf die Narbe an der Schulter. Sie wich zurück.

„Auwa... das war meine Narbe Dirk. Die tut weh. „, sagte sie. Sie verzog das Gesicht.

„Sorry“, war die Antwort. Sie öffnete das Buch und staunte. Als sie den Band öffnete stand eine Widmung drin

 

Es gibt nur einen Menschen, der mir sehr wichtig ist. DU bist DU.

Laura du bist einmalig. Dirk

 

Wenn ich so weitermache dachte sie dann ist der Kaffee kalt und Dirk erdrückt, dachte sie.

Sie gab ihm den Bild band. Er staunte. Sein Interesse an der Medizin war ungebrochen. Noch mehr staunte er über das Gedicht

 

Du bist Du

 

Du bist Du

Einfach einmalig

Du bist Du

Du bist ein Ratgeber

Du bist DU

Du bist ein Fels in der Brandung

Du bist Du

Du bist ein Garant für gute Laune

Du bist Du

Du bist in schlechten Zeiten ein Rettungsanker

Du bist Du

Du bist zärtlich

Du bist Du

Du bist meine große Liebe

Du bist Du

Du bist sanft

Du bist Du

Du bist der Clou.

Du bist Du

Ich liebe dich !

 

Laura

 

 

Er nahm sie wortlos in die Arme. Seine Hände umschlangen ihr Hüften. Ihre Lippen trafen sich.

„Das Gedicht ist einmalig, Maus! Genauso wie du!“, flüsterte ihr ins Ohr. Dann küsste er sie zärtlich. Der Frühstückstisch und die Brötchen mit Kaffee konnten warten, aber Laura nicht.

 

Copyright 2005: Daniela



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