schwerverletzte-seel

 Das ist eine veränderte Nachfolgegeschichte zu

„Stella, kämpfe für uns“.

Die Änderung liegt darin, dass ich anders starte. Am Schluss meiner Geschichte waren alle an der Basis versammelt und haben auf Laura gewartet. Das heißt das Fest war schon im Gange.

Ich beginne nun anderes. Laura fehlt. Thomas, Karin und Stella sind noch was für das Fest besorgen. Da Thomas einen Salat vergessen hat  ruft er an es meldet sich keiner daheim. Der Hubschrauber ist in der Luft mit folgender Besatzung: Dr. Mark Harland, Biggi Schwerin, Enrico Cortini und Peter Berger.

 

 

A-Team

B-Team

 

 

Thomas Wächter

Biggi Schwerin

Dr. Mark Harland

Dr. Karin Lüdwitz

Peter Berger

Enrico Cortini

 

Stella Berger mit Oliver und Lars, OA Dr. Michael Lüdwitz, Dirk Lüdwitz u. v. a.

 

Eine schwerverletzte Seele

 

„Mensch wo die nur bleibt? sie muss schon weg, da sich bei uns nur der AB meldet. Langsam mache ich mir Sorgen um sie.“, sagte Thomas zu Karin und Stella.

„Wenn sie nicht da ist wenn wir ankommen, Thomas funke ich Biggi an die sind noch im Einsatz.“, sagte Karin.

„Warum ist eigentlich Enrico, Biggi und Mark unterwegs?“, wollte Stella wissen

„Weil ich zu der blöden Flugtauglichkeitsuntersuchung musste Stella.“, antwortete Thomas.

„Wie oft musst du da hin?“, wollte Stella wissen

„Einmal im Jahr“, sagte er.

Als an der Basis ankamen, saß im AR nur ein etwas nervöser Dirk.

„Ist Laura nicht bei Euch?“, fragte er entsetzt Thomas, Karin und Dirk.

„Nein, wir dachten die wäre bei dir.“, sagte er zu Dirk

Karin wandte sich an alle.

„So nun seit mal ruhig.“, sagte sie.

Dann trat sie an den Funk.

„Medicopter 117, bitte kommen für Basis“, sagte Karin

„Medicopter 117 hört. Karin was gibt’s?“, hörte sie die Pilotin sagen.

„Biggi wo seit ihr?“, wollte Karin wissen.

„Noch an der Klinik. Gerade kommen die Jungs“, sagte sie.

„Wir vermissen Laura. Thomas hat versucht anzurufen aber sie hört nicht. Dirk ist auch ganz aufgelöst. Könnt ihr bei Thomas vorbei. Ein Ersatzschlüssel liegt unter der Fußmatte.“, sagte Karin

„Klar sehen wir nach. Dirk war heute was in der Schule? Weißt du was dass sie sich geärgert hat.?, wollte die Pilotin wissen.

„Sie hatte in den ersten beiden Stunden Sport. In der Pause hielt sie sich den Bauch, Als ich sie gefragt habe ob sie Schmerzen habe, bekam ich zu hören, dass sie zweimal den Ball in den Bauch bekommen hatte. Die Sportlehrerin mag Laura nicht und lässt das an ihr aus. Ich habe Laura gesagt sie soll zu Papa gehen. Aber die hat dann gesagt nach einer Weile sie hätte keine Schmerzen mehr. Auch habe ich ihr gesagt sie solle mit Thomas darüber reden. Aber nach dem ihr mit München so viel Ärger habt von der Basis aus hat das Gespräch noch nicht stattgefunden. Ich denke Thomas weiß davon nichts. Ich weiß leider auch nicht alles.“

„Keine Sorge Dirk, Karin, Thomas und Stella wir finden Laura schon. O.k.  Wir melden uns wieder. Dirk hat Laura die Stelle gesagt wo sie am Bauch getroffen wurde.?“, sagte Mark

„Ja. Einmal was er es die Magengegend und dann der Unterleib. Aber da sie ihre Regel hat, denke ich sie meint das wäre normal. Ich weiß das nur da ihr der Kalender rausgefallen ist und ich ihn aufgehoben habe. Wenn ich richtig gesehen habe, dann ist es der erste Tag.“

„Danke für die Info. Wir melden uns wieder.“

Der Notarzt sah die beiden Sanitäter und die Pilotin mit sorgenvollen Blick an.

„Hoffentlich finden wir sie rechtzeitig. Zwei Schüsse mit dem Ball den Bauch und dann noch die Monatsblutung. Warum hat sie nichts zu Michael gesagt? Vielleicht ist sie bei ihm. Hat er Dienst?“, wollte Mark wissen.

Biggi drehte sich um und nickte.

„Ich funke ihn mal an.“, sagte sie.

„Klinik Harland bitte kommen für Medicopter 117“, sagte Biggi.

„Klinik Harland, Oberarzt Lüdwitz, hört“, sagte Michael

„Hallo Michael, hier Mark. War Laura bei dir in Behandlung. Sie hat im Sport zwei Bälle in den Bauch bekommen. Wir suchen sie. Sie ist verschwunden. Wir vermuten sie ist verletzt.“, sagte Mark

„Nein, sie war nicht da. Mark ihr sucht sie doch? Sie ist Thomas ganzer Stolz. Ja und Dirks große Liebe. Bitte meldet euch sofort wenn ihr sie habt“, sagte Michael.

„Klar machen wir.“, sagte der Arzt.

 

Laura lag blutüberströmt in der Wohnung von Thomas. Der stechende Schmerz hatte sie eingeholt und sie war auf die Kommode gestürzt und mit dem Kopf aufgeschlagen. Sie war kurz bewusstlos geworden, jetzt aber zu sich gekommen.

„Ah....Ah.....auwa....mein Bauch.“, jammerte sie. Das Blut lief ihr übers Gesicht.

Sie hörte einen Hubschrauber. Biggi ist noch unterwegs., dachte sie. Sie setzte sich hin. Sie spürte nur noch den quälenden, reißenden Schmerz. Nun merkte sie dass sie blutete.

Biggi war nicht weit von Thomas Wohnung gelandet. Enrico nahm die Trage, Peter den Rucksack. Die Sanitäter und der Notarzt sprinteten in das Haus. Sie rannten die Treppe rauf. Peter rief im Hochgehen.

„Laura, Laura wo bist du?“

“Peter mein Bauch. Ich blute“, hörte Sanitäter. Enrico und er sperrten auf. Der Anblick raubte ihnen den Atem.

Auf dem Boden saß eine blasse blutüberströmte Laura.

Mark war hinter ihnen

„Biggi für Mark“, rief er

„Biggi melde und bei Michael an. Wir haben Laura.“, sagte er.

Dann kniete er sich hin.

Er sah sich die Wunde am Kopf an.

„Was ist mit deinem Bauch, Laura? Was ist passiert?“, wollte der Notarzt wissen.

„Ich habe heute morgen zwei Bälle in den Bauch bekommen. Mir war beim Aufstehen schon schlecht. Die Lehrerin Frau Ross hasst mich und hat mich angefahren ich solle mich net so anstellen, ich wäre ja schwanger. Das würde schon wieder vergehen. Ich solle mich nicht so anstellen hat sie mich angeschrieen. Der Bauch ist hart und tut da und da weh. Ich wollte noch bei Michael vorbei.“, jammerte Laura

„Ich leg dir ne Zugang und gib dir was gegen die Schmerzen“, sagte Mark

Das tat er auch. Auf das Mittel wurde Laura müde.

„So. Aber nun auf dem schnellsten Wege zu Michael. Die muss auf den OP-Tisch sonst ist alles vorbei.“, sagte er.

„Ich trage sie auf dem Arm runter. Mit der Trage kommen wir nicht um die Kurve. Unten legen wir sie auf die Trage.“, sagte Peter.

Sie kamen am Heli. Biggi wartete. Als sie Laura sah wurde sie weiß im Gesicht.

„Was hat sie Mark?“, wollte Biggi wissen

„Schwerste innere Verletzungen des Bauchraumes. Die Milz oder der Magen haben sicher was abbekommen. Eine Schwangerschaft schließe ich aus.Hast du Michael informiert?“, wollte der Notarzt wissen.

Sie waren gerade eingestiegen als sich der Funk rührte.

„Basis, Dr. Lüdwitz für Medicopter 117 kommen“, sagte Karins Stimme

„Dr. Harland,  für Basis“, sagte er.

„Mark was ist los bei euch? Habt ihr Laura?“, fragte Karin

„Karin , wir haben Laura mit schwersten inneren Verletzungen und blut über störmt  gefunden. Sie ist gestürzt und auf die Kommode gefallen. Die Platzwunde ist  4 cm groß und sehr tief. Aber schlimmer sind die Bauchverletzungen. Sie hat sicher eine oder zwei offene inner Arterien. Ich vermute ne Milz oder Magenriss. Wir sind bei Michael angemeldet der wartet auf uns. Ich muss ihr was spritzen“, sagte Mark

Dann war es ruhig. In der Basis herrschte Totenstille. Ebensieder hatte das Gespräch mit gehört.

„Das Fest feiern wir wenn wir wissen was mit Laura ist. Ich sperre uns.“, sagte er.

„Karin bitte kommen.“, sagte Mark

„Mark was ist?“, sagte sie.

„Ich brauch Thomas Unterschrift, wegen der OP. Kommt ihr zu Michael in die Klinik. Ich gehe mit in den OP. Du kommst nach?“, sagte er zu der Kollegin

„Wir sind schon unterwegs“, schrie Karin. Sie rannte hinter Thomas her.

Am Auto holte sie ihn ein.

„Ich fahre“, schrie sie ihn an.

Währendessen landete der Heli auf dem Hubschrauberplatz der Klinik von Marks Eltern.

Michael und die Kollegin OÄ Monika Feuer standen schon da. Sie kamen an den Heli.

Mark wiederholte das ganze. Zum Schluss meinte er.

„Kann ich mit in den OP? Karin kommt noch.“,

„Ja. Sicher.“, war Dr. Feuers Antwort

Sie öffneten die Bauchdecke von Laura. Sie hatte einen Magenriss und einen Riss an der Gebärmutter. Als Mark das mit der Schwangerschaft erzählte starrten ihn Michael und Dr. Feuer an.

Karin kam in den OP. Sie hatte grüne Kleidung an.

„Und wie schauts  aus?“, wollte sie wissen.

Die Treffer heute morgen waren gut. Die hätte heute früh schon operiert gehört. Wie hat sie das ausgehalten. Einen Magenriss, einen an der Gebärmutteraußenwand und zwei geplatzte Atieren und fast randvollen Bauchraum von Blut ja und die Platzwunde am Kopf, Frau Kollegin Lüdwitz. Das reicht doch.“, sagte OÄ Feuer.

„Michael was hast du am Montagmorgen vor? Kommst du mit? Der Chef hat Dienst.“, wollte sie wissen

„In die Schule. Ja. Die kann was erleben die Sportlehrerin. Darauf kannst du dich verlassen, Moni. Das ist Tochter meines besten Freundes und die Freundin von meinem Sohn. Die machen wir zur Schnecke“, sagte Michael ruhig.

„Ja, das tun wir.“, sagte Mark. Dabei sah er Karin an.

Die Crew wartete. Thomas lief vor dem OP hin und her. Biggi ging zu ihm hin. Sie nahm in den Arm. Von der Seite sah sie ihn an. Er hatte Tränen in den Augen.

„Weißt du was ich mich frage Biggi“,

„Nein.“ , war die knappe Antwort

„Wer hasst Laura so, dass er ihr so was antut. Ja und warum hat die Lehrerin keinen Notarzt verständigt? Das ist doch fahrlässig. Oder.....

Thomas sah kurz zu Dirk. Er stand an der Wand gelehnt vor der Türe des OPs . Auch er kämpfte mit sich.

„Wer gönnt den Beiden ihr Glück nicht. Ich bin so froh, dass sich Laura in Dirk verliebt hat. Komm wir gehen zu ihm“, sagte er

Sie gingen zu Dirk. Enrico war bei ihm. Er schwieg. Doch in ihm kochte es . Er fragte sich das Selbe. Die Türe ging auf und traf Dirk. Eine Schwester sah .

„Tut mir leid, aber du stehst da im Wege. Setz dich doch hin“, sagte sie ruhig.

„Nichts passiert“, sagte Dirk .

Die Schwester fuhr mit einem Bett hinein. Dirk sah ihr nach.

Die Türen gingen auf und alle dachten sie kämen mit Laura. Dies war aber nicht der Fall.

Im OP

„Gut die haben wir. Das war saumäßig knapp. Willst du es ihm sagen oder soll ich mit dem Vater reden. Haben wir ne Unterschrift?“, sagte Dr. Feuer.

„Nein haben wir nicht. Habe ich vergessen.“, sagte Michael

„Scheiß auf Unterschrift, Michael. Das Mädchen war wichtiger. Oder irre ich.“, sagte OÄ Feuer

OÄ Feuer rief einer Schwester entgegen.

„Zwei Überhänge für die Intensiv. Laura kommt auf die Intensiv heute noch. Morgen zu uns auf die Stadition, Zweibettzimmer. Die Umhänge für den Freund und den Vater“

Dann ging sie mit Michael, Karin und Mark hinaus.

Die Türen gingen auf. Michael, Karin, Mark und eine große schlanke Ärztin kamen heraus.

„Herr Wächter, Dirk“, rief sie

„OÄ Feuer, ich bin die Kollegin von Dr. Lüdwitz“, sagte sie höflich.

„Laura geht es den Umständen entsprechende gut. Sie hat die OP überstanden, aber eigentlich hätte sie heute morgen schon eingeliefert gehört. Dann wären es nur zwei abzuklemmende Arterien gewesen. So wurde daraus ein Magenriss, ein Gebärmutteraußenwandriss und ein fast voller Bauchraum voll Blut, die Platzwunde am Kopf war das kleinste. Die Unachtsamkeit der Lehrerin hat ihrer Tochter bald das Leben gekostet. Wenn sie nicht sie vermisst hätten wäre sie vielleicht tot. Die Schwangerschaft war nur angedichtet. Denn sie hat ihre Regel. Herr Wächter wir brauchen noch ne Unterschrift von Ihnen. Ja und brauche die mündliche Zusage am Montag mit dem Kollegen Lüdwitz in der Schule aufschlagen zu dürfen und der Lehrerin den Kopf waschen zu dürfen.“, sagte Dr. Feuer.

„Sie und Dirk dürfen zu Laura. Gut der Rest auch für max. 5 Minuten“, fügte sie an.

Dirk drehte sich um und sah die Sportlehrerin Frau Ross .

„Frau OÄ Feuer, da ist sie.“, er zog die Ärztin an dem Kittel.

„Wer Dirk ?“, wollte sie wissen

„Da die Frau da vorne ist Lauras Sportlehrerin Frau Ross. Die im blauen Anorak.“, sagte Dirk

OÄ Feuer, Michael, Karin und Mark stürmten los.

OÄ Feuer erreichte sie als erste. Sie stellte sich vor sie hin und zwang sie zum Halten

„Frau Ross“, sagte sie höflich

„Ja, was wollen sie von mir. Machen Sie Platz da. Wer sind Sie eigentlich und was wollen Sie von mir.“. schnauzte sie die Frau an. Die Frau Ross war.

„OÄ Feuer Chirurgie, OA Lüdwitz, die Notärzte Dr. Lüdwitz, Dr. Harland“, stellte Dr. Feuer vor.

„Wir wollen mit Ihnen reden. Kommen Sie bitte mit.“, sagte OÄ Feuer noch höflich. Innerlich kochte sie wie die andern auch.

„Sehe ich nicht ein“, schnauzte Frau Ross

„Gut, dann eben hier vor Ihrer Begleiterin. Sie hätten fast die Schülerin Laura Wächter auf dem Gewissen. Sie hat heute morgen in der Sportstunde zwei Bälle in den Bauch bekommen.“, sagte Dr. Feuer

„Oh lassen Sie mich mit der schwangeren Missmuschel in Ruhe.“, sagte sie dann schlug Mark ihre Tasche in Gesicht und verschwand durch den Eingang mit der Begleiterin. Mark zuckte mit den Augen.

Dr. Feuer wollte ihr nach. Michael hielt sie zurück.

Sie gingen zur Gruppe zurück. Dann gingen sie auf die Intensiv. Laura lag in einem Bett. An einem Monitor konnte man die Herzfrequenz sehen. Thomas zog sich einen Stuhl hin. Der Monitor piepste. Er zeigte die Wert vom Herz und des Pulses an. Über einen Tropf bekam sie Schmerzmittel. Eine Schwester stellte Dirk einen Stuhl hin und zeigte drauf.  Thomas streichelte sie. Sie schlief ruhig,

„Sind sie normal?“, sagte Thomas und deutete auf den Monitor

„Ja, sie sind sehr gut, Thomas. Ich denke wenn die in drei oder vier Stunden noch so gut sind kommt sie heute schon auf die Normalstation. Wir gehen nun. Ich komme in zwei Stunden wieder dann ist es 22.00 Uhr. Dann hole ich Dirk. Ist das für dich o.k. Dirk?“, sagte Karin.

Die Crew flog zurück und berichtete Ebensieder. Er war fassungslos.

„Frau Schwerin, können Sie am Montag und Dienstag ne Doppelschicht fliegen. Unter den Umständen bin ich dagegen dass Herr Wächter fliegt. Der gehört nun ans Bett der Tochter und nicht hier her.“, sagte er.

„Klar, das hätte ich eh gemacht.“, sagte Biggi.

„Dr. Harland , Dr. Lüdwitz wie lange wird die Genesung dauern von Laura?“, wollte der Chef wissen.

„Mit Sicherheit 14 Tage bis 3 Wochen. Sie muss sicher 14 Tage im Krankenhaus bleiben. Wenn die Werte weiter so gut sind wird sie auf eine Normalstation noch heute verlegt. Nach dem Aufenthalt muss sie auf Kur. Da ja das Schuljahr bald zu Ende ist wird man die Kur in die Ferien legen. Ach, Herr Ebensieder wir hätten da ne Bitte wegen Montag. Wir würden gerne in der Schule die Lehrerin zur Rede stellen, denn ein Teil der Verletzungen wären nicht eingetreten, wenn sie einen Notarzt gerufen hätte. Würden Sie mich und die Frau Doktor Lüdwitz freistellen?“, sagte Mark

„Sicher gehen Sie da hin. Sonst gehe ich. Herr Wächter ist Ihr Kollege, das erwarte ich von Ihnen beiden. Kann ich Laura am Wochenende kurz besuchen?“, wollte Frank Ebensieder wissen

„Ja, aber länger wie ne Stunde nicht. Denn ich denke sie dazu noch zu schwach“, sagte Mark.

Thomas saß am Bett der schlafenden Laura.  Dirk hatte ihre Hand genommen. Er streichelte sie. Kurz vor 22.00 Uhr kamen Dr. Feuer und Michael ins Zimmer.

Sie unterhielten sich.

„Herr Wächter wir verlegen ihre Tochter jetzt auf die Chirurgie. In ein Zwei-Bett-Zimmer. Da haben wir ein freies. Sie können dann die Nacht bei ihrer Tochter sein. Die Werte  sind sehr gut. Besser als ich dachte.“, sagte Dr. Feuer

Michael löste die Kontrollleuchten des Pulses und des Herzens. Dann fuhren sie mit Laura zum Aufzug. Da kam Karin. Michael berichte ihr alles. Sie brachten Laura auf seine Station. Außer Thomas blieb keiner da.

Thomas schlief sehr leicht im Bett nebenan. Am anderen Morgen rieb er sich die Augen. Laura schlief tief.

 

Michael und Karin waren mit Dirk daheim angekommen. Michael sah dass sein Sohn sehr litt. Dirk ging ins sein Zimmer. Er zog sich aus und setzte sich aufs Bett.  Dann sah er auf das Bild von Laura. Es stand neben dem Computer .

Eine Hand legte sich um sein Schulter. Es war Michael. Dirk sah den Vater an.

„Warum nur Laura? Was hat sie der Fuß getan? Kannst  du mir ne Antwort geben, Papa.“, sagte Dirk.

Karin war ins Bett gegangen. Auf einmal zeigt Dirks Handy ne SMS an.

 

„Ich bin auf der Rückfahrt von Wien. Kann ich noch kurz vorbeikommen? Frag Papa bitte, da es spät ist. Alles Liebe Mama“

 

Er gab Michael das Handy. Er nickte.

 

Du kannst kommen. Papa hat nichts dagegen. Ich muss dir was erzählen. Dirk

 

Nach wenigen Minuten war Dr. Margarethe Lüdwitz da. Michael machte ihr auf. Dirk saß immer noch auf dem Bett. Sie ging zu ihm.

„Hallo Dirk, was ist passiert?“, sagte sie ruhig. Dann setzte sich auf die andere Seite von Dirk

Dirk erzählte ihr alles was Laura wiederfahren war. Sie nahm in  den Arm.

„Du horch ich komme am Sonntag noch Mals dann gehen wir zu ihr ins Krankenhaus und ich kann dann auch besser dir sagen was ich denke. Lege dich du hin du bist fix und fertig.“, sagte sie.

Dirk legte sich hin. Bevor er zum Nachdenken kam schlief er ein. Margarethe und Michael gingen ins Wohnzimmer. Bei einem Wein schilderte er ihr alles nochmals. Sie war sehr entsetzt. Immer wieder schüttelte sie den Kopf vor Unverständnis.

„Das ist mehr wie grausam. Wie stehen die Chancen dass Laura irgendwann mal Kinder haben kann. Sie ist 15 oder älter?“, sagte sie und sah Michael fragend an.

„15 ist sie. Das kann man noch nicht ersehen. Aber das mit der Schwangerschaft ist der Hammer. Dirk braucht sie. Sie erreicht durch ihre frische Art so viel bei ihm. Er ist aufgeblüht, seit er sie als Freundin hat. Oder siehst du das anderes.?“, sagte er. Da sah er Karin sie war aufgewacht und stand nun im Raum.

„Nein, ich sehe es wie du. Dirk braucht Laura. Sie ist eine tolle Freundin für ihn. Was besseres hat ihm nicht passieren können. Thomas wird am Ende sein.“, sie schüttelte den Kopf.

„Thomas ist am Ende seiner Nerven. Der ist fix und fertig. Für den ist Laura sein ein und alles. Erst der Tod von Vera, dann Lisa und nun das.“, sagte Karin.

Margarethe ging nach einer Weile. Michael und Karin gingen ins Bett.

 

„Wo bin ich ? Papa , Papa“, kam es vom Bett. Laura war wach.

Thomas eilte an das Bett.

„Bleib liegen Schatz du bist frischoperiert. Du hast eine schwere OP hinter dir. „,sagte er ihr.

„Papa, Papa weißt du was. Die....Oma hat was gegen ......

„Gegen wen hat die Oma was, Laura. Komm sag es mir. Sonst kann ich dir nicht helfen.“, sagte Thomas. Er streichelt Laura übers Haar, Sie sah ihn an. Die Augen waren sehr müde.

„Die Oma will nicht dass ich mit Dirk zusammen bin. Die haben...

Thomas streichelte sie weiter. Er küsst sie auf die Stirn. Da sah er einen Schatten hinter sich. Michael stand am Bettende. Thomas gab Michael ein Zeichen, er solle still sein. Er deute auf den Stuhl hin. Michael setzte sich.

„Die haben in ihrem Rentner-Club beschlossen uns aus einander zu bringen. Oma, Michaels Vater und die Oma von einem Simon und der blöden Sabrina.“, sagte sie leise.

„Als ich Oma so angeschrieen habe, wo sie mir so auf die Nase gehaut hat, dass sie 14 Tage geschwollen war, danach hat sie mir es im Brief geschrieben. Der liegt im Schreibtisch von mir, rechts in der Schublade. Papa ich werde müde.“, sagte sie und ihr fielen die Augen zu.

Michael stand auf stellte den Stuhl hin. Er ging zu Thomas und legte die Hand auf seine Schulter.

„Das gibt Ärger Vater. Das machst du mit meinem Dirk nicht und nicht mit Laura.“, sagte er leise vor sich hin.

Dann ging er in den OP. Dort berichtete er der Kollegin und dem Chef davon. Die waren regelrecht entsetzt.

Nach dem OP Programm ging er ins Büro das er als Oberarzt hatte und setzte sich an den Schreibtisch. Er wählte die Nummer seiner Ex-Frau. Da sie nicht da war, sprach ihr auf Band. Er war gerade dabei, das Zimmer zu verlassen da rief Margarethe an. Er unterhielt sich mit ihr. Sie wurde sauer auf ihren Ex-Schwiegervater. Sie sagte sofortig Hilfe zu. „Michael das lasse ich nicht zu. Mein Sohn sucht sich seine Freundin selbst aus. Nicht dein Vater.“, sagte sie zum Schluss. Michael ging nochmals zu Laura. Sie war wach und Thomas saß am Bett.

„Was will die Sabrina von dir, Laura?“, wollte er wissen.

„Dirk. Sie liebt angeblich Dirk und ist eher ne Partie für ihn, als ich. Deshalb will Oma verkuppeln. Sag bitte nur der Oma Hilde und dem Opa Horst was. Bitte. „, sagte sie.

Laura hatte nicht viel gegessen. Die Schwester kam und wollte das Tablett nicht mitnehmen. Doch auf Thomas Bitte hin tat sie es.  Jetzt sah sie Michael. Er ging hin zu ihr.

„Mach dir keine Sorgen Laura, du brauchst Dirk nicht hergeben. Soll ich ihn anrufen, dass er kommt. Tut dein Bauch sehr weh? „,wollte Michael wissen.  Sie nickte. Michael ging und kam nach einiger Zeit wieder.  Er spritzte Laura was in den Zugang.

Michael rief Dirk an und sagte ihm das Laura nach ihm gefragt hatte. Er solle kommen. Dirk sagte Karin Bescheid. Dann ging er. Er blieb nicht so lange bei Laura.

Es wurde Abend. Thomas sagte zu Laura.

„Soll ich heute nacht dableiben oder kann ich heim?“

„Gehe aber erst wenn ich schlafe Papa. O.k.“, Thomas nickte.

„Kommst du morgen wieder?“, wollte sie wissen.

„Sicher Schatz ich komme morgen früh wieder, meinst du ich lasse dich alleine.“, sagte er.

Während Laura schlief entfernten die Ärzte die Katheder. Sie wachte nochmals auf und sah Thomas. Erst um 21.00 Uhr ging Thomas. Er hinterlies der Schwester die Telefonnummer.

Dann ging er noch in seine Stammkneipe. Er trat ein. Am Dresen standen Peter, Enrico und Mark. Er berichte von dem Gespräch. Nach einem Bier ging er. Er wollte allein sein.

In ihm arbeitete es. Über den Gedanken die er sich im Bett machte schlief er ein.  Am anderen Morgen wachte er auf. Er zog sich an. Dann trank er eine Tasse Kaffee. Er fuhr zum Krankenhaus. Davor hatte er Laura Schokohörnchen besorgt.

Laura war schon wach als er ins Zimmer kam. Sie war auf der Toilette gewesen und lief langsam, sehr langsam in Richtung Bett. Er ging auf sie zu.

„Hallo meine Süße. „, sagte er und küsste sie. Eine Schwester schaute kurz rein und ging dann wieder. Laura legte sich wieder hin.

„Ich hole dir einen Teller im Stationszimmer für die Hörnchen. Habe dir welche mitgebracht.“

Eine Schwester und zwei Ärztinnen waren da. Eine davon war OÄ Feuer. Sie grüßte und stellte die Kollegin vor. „Dr. Rein“, sagte sie

Thomas erkundigte sich wie Laura die Nacht verbracht hatte. Er erzählte dass auf der Toilette war. Dann wollte er den Teller. Die Schwester gab ihn ihm und erinnerte ihn daran Laura zu sagen, dass wenn die Schmerzen zu stark werden zu drücken. Sie würde dann was bekommen gegen die Schmerzen.

„Bei dem Papa Schwester Christina brauchen wir keine Schmerzmittel. Der macht das fast alleine“, sagte Dr. Feuer, Dr. Rein nickte

Thomas erfuhr von Laura, dass seine Mutter immer wieder sie ärgerte und versuchte sie zu erziehen, ja und dass sie meinte, er kümmere sich nicht um sie und wisse nichts über die Schule. Am Nachmittag kamen die Kollegen. Als sie ins Zimmer kamen schlief Laura tief und fest. Am Morgen hatten sie ein Mädchen in Lauras Alter mit akutem Blinddarmdurchbruch gebracht. Die war frisch operiert und Michael war gerade da nach ihr zu Schauen . Die Mutter fragte ihn was und er gab ihr ruhig und sachlich ne Antwort. Wie sich herausstellte hatten die beiden Mädchen bei der gleichen Lehrerin Sport und das Mädchen hatte oft erzählt, dass Laura von der Lehrerin regelrecht schikaniert wurde. Er sah noch zu Laura die schlief. Sie kurze Zeit später auf und freute sich über den Besuch.

Es klopfte noch Mals und Dirk und Margarethe kamen rein. Laura lächelte. Sie freute sich über ihn.

„Du kannst einem Schrecken einjagen.“, sagte Margarethe zu ihr. Sie hatte ihr ein Buch über die Fliegerei und eine ABBA-CD mit gebracht. Laura war happy.

Die Schwester kam gelegentlich rein und schaute nach den Beiden.

„Schwester Christina, können sie eine Schulbescheinigung organisieren, dann kann die Dirk morgen mitnehmen.“, sagte Laura

„Mache ich gleich. OÄ Feuer ist gerade beim Ausfüllen der Papiere von Patienten die entlassen werden. Die soll sie gleich machen die bringe ich gleich.“, sagt sie und ging.

Sie brachte die Bescheinigungen für Laura und das Mädchen nebenan, es hieß Sahra.

Nach einer Stunde ging der Besuch wieder. Thomas fragte Laura ob er sich Urlaub nehmen sollte. Sie schüttelte den Kopf.

„Du kommst aber nach dem Dienst.“, sie sah ihn an. Etwas hilfesuchend.

Thomas nickte.

Bevor er ging sagte er zu ihr noch

„Ich habe dir das Telefon schalten lassen, Laura, wenn du was brauchst oder was ist, dann rufst du an. Wenn ich im Einsatz bin sage es bitte Ebi, der richtet das mir eh gleich aus. O.k. Aber schlaf schön Süße.“, Laura nickte. Ihr fielen dann die Augen zu.

Am anderen Morgen waren Peter, Mark und Biggi im AR. Da kam Thomas rein.

„Morgen,“, sagte er.

„Guten Morgen Herr Wächter. Wir haben sie nicht erwartet. Frau Schwerin wollte die Schicht übernehmen, damit sie sich um Laura kümmern können. Wie geht es ihrer Tochter?“, fragte Frank Ebensieder.

Thomas berichtete. Dann schloss er.

„Ich habe mit  ihr ausgemacht, dass sie anruft wenn sie was braucht und was ist. Sagen Sie mir dann Bescheid, Herr Ebensieder. Biggi wenn du willst kannst du wieder heim, ich habe heute nacht geschlafen und bin fit. Aber danke dass du gleich eingesprungen bist. „, sagte er.

Sie nickte und war froh dass sie erst die zweite Schicht fliegen musste.

„Sicher informiere ich Sie sofort wenn ihre Tochter anrufen sollte, Herr Wächter. Ich wollte sie gestern besuchen, habe es aber auf Grund der schweren OP nicht gemacht die sie am Freitag hatte. Ich hoffe Sie sind nicht böse.“, sagte er.

„Nein, denn Kollegen haben sie auch schlafend und nur kurz wach angetroffen, da sie sehr geschwächt ist noch. Sie waren auch nicht lange da.“, sagte er.

Da kam Karin rein. Sie sah Mark an.

„Morgen Mark, Kommst du mit  Lehrerin rupfen. Ich habe heute nämlich ne Sticklaune, da mir alles aus der Hand fällt. Bin heute morgen schon übers Michaels Seite aus dem Bett gestiegen und fast über ihn gefallen. Seit her gehen mir meine Männer aus dem Weg.“, sagte sie.

Thomas grinste in sich hinein. Peter drehte sich weg, denn er musst lachen.

Frank Ebensieder sah die Ärztin an.

„Herr Berger , Herr Wächter die Berichte sind ja so weit in Ordnung nur für die Unterschriften von Ihnen hat die Kraft nicht mehr gereicht. Oder irre ich.“, sagt er.

Mark und Karin gingen nach einer Weile. Sie kamen an der Schule an, in der Dirk und Laura waren und gingen über den Pausenhof auf dem gerade Pause war. Dirk saß alleine auf einer Bank. Er aß. Karin und Mark gingen zu ihm.

„Hast du die Schulbescheinigung abgegeben?“, wollte Karin wissen.

„Ja habe ich aber der Lehrer hat sie nicht angenommen, da die Frau Dr. Feuer eine nicht lesbare Schrift hat. Er will Laura einen Verweis geben, wegen unentschuldigten Fehlens.“, sagte er.

„Ich ne nicht lesbare Schrift. Sag mal muss ich den fürs neue Schuljahr in der 1. Klasse anmelden zum Lesenlernen und Schreiben. Der hat wohl ne Meise.“, maulte OÄ Dr. Feuer.

„Gib mir mal die Schulbescheinigung, Dirk.“, sagte sie ruhig zu ihm. Sie kochte vor Wut. Karins Laune sank nun auf den Tiefpunkt.

Dirk tat was sie von ihm wollte. Zu Mark meinte er nur.

„Viel Spaß mit den Beiden beim Direktor. Die höre ich sicher noch nach der Pause toben.“, meinte er.

Etwas sehr sauer und mit der nötigen Entschlusskraft gingen die vier ins Direktorat.

Dort trafen sie gleich auf die Sportlehrerin, den Klassenlehrer und den Direktor.

Sie stellten sich kurz vor. Die drei Lehrer sahen sie an. Der Direktor meinte nur

„Ich wüsste nicht was Sie von uns wollen. Wir haben uns nichts vorzuwerfen.“, sagte er und versuchte auszuweichen. Frau Fuß ist eine sehr gute Sportlehrerin.“.

„Frau Fuß ist eine sehr nachlässige Lehrerin, die sich nicht für ihre Schülerinnen interessiert.  Das haben wir am Freitag bemerkt. Wenn Laura Wächter nicht in der Wohnung rechtzeitig von Dr. Harland und den Kollegen gefunden worden wäre, dann wäre nun tot. Sie hat im Sport zweimal den Ball in den Bauch bekommen und sich vor Schmerzen gewunden und ist von ihrer guten Frau Fuß, als wehleidig und schwanger hingestellt worden. Das Ergebnis ist, dass sie einen Magenriss hat, einen Riss an der Gebärmutteraußenwand und der Bauchraum voll Blut war, weil die Kollegin keinen Notarzt verständigt hat, sondern das Mädchen noch angeschnauzt hat. Die Schwangerschaft war frei erfunden und ne glatte Lüge. Nur nach der Aktion kann Laura dank Frau Fuß wahrscheinlich keine Kinder mehr kriegen. So schaut es aus.“, fauchte OÄ Dr. Feuer den Direktor an.

„Woher wollen Sie das wissen. Sie Märchenerzählerin“, sagte er und lachte dreckig.

„Weil ich die diensthabende Chriugin war Sie, Lachaffe von einem Direktor. Ich habe Laura operiert. Zu dem, wenn Sie meine Schrift nicht lesen können oder einer ihrer Lehrer, dann gehen Sie bitte nochmals in 1. Klasse da lernt man es.

Außerdem werde ich über die Bundesvereinigung der Ärzte gegen Sie und Frau Fuß eine Anzeige wegen unterlassener Hilfeleistung schalten.  Guten Tag. „, sagte sie und dann gingen sie.

Als sie auf dem Schulhof standen meinte sie zu Michael.

„Du und auch Lauras Vater täten gut dran, die beiden in das private Gymnasium zu schicken. Die machen nicht nur Laura sondern auch Dirk fertig. Michael das kannst du nicht zu lassen. Entschuldigung wenn ich vorhin etwas ungehobelt war aber so was bringt mich auf die 220. Da werde ich zum Tier.“, sagte sie zu den anderen.

„Das war sehr gut Frau Kollegin. Das war allererste Sahne. Ich gebe Ihnen die Einsatzberichte von mir morgen. Dann können Sie die dazulegen. Denn ich sehe nicht ein dass die Schnalle von ne Lehrerin weiterhin die Erlaubnis hat zu unterrichten.“, sagte Mark

Dann trennten Sie sich.

Mark fuhr zur Basis und Karin nach Hause. Sie räumte auf und kochte Essen.

Als sie auf die Uhr sah, merkte sie dass Dirk gleich kommen würde. Da sperrte sich die Türe.

„Hallo Karin.“, sagte er

„Hallo Dirk, wie war’s in der Schule?“, sagte er

„Na, ja wie man’s nimmt. Ihr habt ganz schön aufgetrumpft. Aber die Schulbescheinigung nimmt er nicht. Ich musste zum Direktor. Sie wollen ein ausführliches Attest nun von Laura. Außerdem habe ich einen Brief für Thomas da. Da steht sicher drin, dass sie Laura von der Schule werfen. Was gibt zu essen? Ich habe Kohldampf.“, sagte er.

„Hackbraten, Zaziki und Buggette“, sagte Karin.

Dirk stand vor ihr und seine Zunge fuhr um seinen Mund. Er holte die Getränke. Nach dem Essen gab er Karin den Brief für Thomas. Dirk schickte sich mit den Hausaufgaben den er wollte zu seiner Laura.

Thomas und Peter waren am Heli als Mark kam. Sie gingen gemeinsam rein und Mark berichtete von dem Gespräch. Sie hatten Glück und ihr Dienst war ruhig.

Karin und Biggi kamen früher. Sie unterhielten sich über das Ganze. Enrico der das Gespräch der beiden verfolgte war sichtlich verwundert. Karin gab Thomas den Brief. In dem Brief stand tatsächlich, dass wenn Thomas das Attest bis übermorgen bringen würde sie Laura im nächsten Jahr nicht mehr ausbilden wollen. Da hieße sie könnte das Gymnasium nicht fertig machen.

Thomas lass den Brief dann reichte er ihn Karin und Mark. Diese gingen damit zu Ebensieder. Als der das hörte meinte er nur.

„Nee die haben ne Schuss die Direktoren von heute. Mal sehen was ich da machen kann.“,

Dirk war fertig mit den Hausaufgaben und zog sich an. Er fuhr noch einem Blumenladen vorbei und kaufte Laura drei Rosen. Dann machte er sich auf den Weg ins Krankenhaus. Sahra und Laura waren beide wach und unterhielten sich.

Als Laura Dirk sah hellte sich ihr Gesicht auf. Sie freute sich über die Rosen. Dirk lies sie von einer Schwester die ins Zimmer kam in die Vase stellen. Während die fort war mit den Blumen küsste sie ihn.

„Hast du heute starke Schmerzen.?“, sagte er und setzte sich auf die Bettkante.

„Es hält sich in Grenzen.“, war die Antwort.

Die beiden unterhielten sich über das was in der Schule war.

Thomas beeilte sich mit dem Brief ins Krankenhaus zu kommen.  Er ging ins Stationszimmer wo er Dr. Feuer traf. Sie hörte ihm zu. Dann sagte sie, sie werde das Attest gleich machen und es vom Chefarzt unterzeichnen lassen. Der wäre über den Fall schon informiert. Sie riet Thomas auch Laura in das private Gymnasium zu schicken. Das würde er auch machen, egal was komme,  meinte er. Denn den Phychoterror will er seiner Tochter nicht mehr zumuten. Dann wollte er noch ein Glas und zwei Teller. Er hatte Laura etwas Süßes aus der Bäckerei mitgebracht. Mit dem bewaffnet ging er ins Zimmer. Er gab Laura und Sahra die Stückchen. Dirk war bei ihr.

Gegen Abend ging er wieder.

 

Sahra und Laura unterhielten sich noch eine Weile. Dann schlief Laura tief ein.  Frau Wächter die Oma von Laura hatte von einer Freundin erfahren, das ihre Enkelin im Krankenhaus ist. Sie war sauer auf ihren Sohn der ihr dies nicht mitteilte. Da sie niemand kannte kam sie unerkannt ins Zimmer. Als Laura sie sah drehte sie den Kopf weg.

Frau Wächter ging auf die andere Seite des Bettes.

„Wieso bist du hier?“ fragte sie.

„Geht das dich was an. Frag doch deine Freundinnen vom Kaffeeklatsch die, die mir Sabrina an den Hals gehetzt haben, damit sie Dirk’s und meine Beziehung kaputt macht.“, sagte Laura . Ihre Narben schmerzten sehr.

„Wo ist Papa? Wieso ruft er mich dann nicht an, wenn du im Krankenhaus bist.“, wollte sie wissen

„Wie so sollte er dich anrufen. Du hast mich schon mal geschlagen und machst es wieder. Papa hat von deiner Bevormunderei die Nase voll. Papa ist kein kleiner Junge mehr Papa ist ein Mann von fast 40 Jahren und braucht keinen mehr der sich in sein Leben hängt.

„So und gehe bitte denn ich habe Schmerzen und will mein Ruhe.“, sagte sie. Das Reden viel er schwer.

Da ging die Türe auf. Eine Schwester kam und ging an Sahra Bett. Sahra flüsterte ihr was ins Ohr. „Lauras Oma will sie fertig machen, holen Sie bitte OÄ Feuer.“, sagte sie leise zur Schwester ins Ohr.

Frau Wächter setzte sich aufs Bett. Sie sah Laura böse an. Die Schwester ging. Als sie aufstehen wollte kam sie auf die OP-Narbe . Laura schrie auf. Aus Leibeskräften. Ihre Oma stand auf und ging. Die Türe wurde aufgerissen und OÄ Feuer kam rein. Laura rang nach Luft. Sie konnte vor Schmerz kaum atmen. „Die Oma ist auf die OP-Narbe gekommen. Sie haben sich gestritten.“, sagte Sahra

OÄ Feuer sah sie die Narbe an. Sie war geschwollen und rot. Laura weinte. Sie weiß die Schwester an einen Tropf zu holen.

„Die Frau kommt nicht mehr rein ohne meine Genehmigung, Sr. Christina“, sagte sie

Dirk hatte wegen der Krankheit des Sportlehrers eher aus und kam kurz nach dem es passiert war ins Zimmer. Dr. Feuer wollte gerade gehen. Sie sah ihn. Sie erzählte ihm den Vorfall. Er schüttelte den Kopf. Dann lies sie sich die Nummer der Basis geben, sie wollte mit Thomas reden.

Dirk ging zu Laura. Sie hatte Tränen in den Augen. Er küsste sie. Dann setzte er sich an ihr Bett und nahm ihre Hand.

Unter Tränen erzählte sie ihm alles . Er streichelte sie.

 

„Herr Wächter Telefon.“, rief Frank Ebensieder. Thomas sprinnte vom AR ans Telefon.

„Ja Maus was ist.“, sagte er

„Dr. Feuer, Herr Wächter ihre Mutter war da. Sie kam mit der Hand auf die Narbe am Magen. Nun ist wieder alles rot und geschwollen. Ich wollte Ihnen nur sagen, dass ich Ihre Mutter nicht mehr zu Laura lasse, das sie mit ihr gestritten hat, obwohl ihr eigentlich die OP noch anzusehen ist. Dirk ist nun bei ihr, denn sie recht aufgewühlt. Meinen Sie, Sie könnten auch schnellstmöglich kommen. Ja, Dr. Feuer ich komme.“, sagte er

Frank Ebensieder sah den Pilot an. Vom AR hörte man ein „Hallo „. Es war Biggi.

„Gehen Sie, Herr Wächter, ich denke Frau Schwerin fliegt für Sie sicher.“, sagte er.

Biggi sah den Kollegen aus dem Büro des Chefs kommen. Er hatte den Kopf gesenkt. Er berichtete den Kollegen was passiert war. „Ich ziehe mich rasch um Thomas.“, sagte Biggi. Mark und Peter schüttelten den Kopf. Thomas ging dann ins Krankenhaus. Von Dr. Feuer hatte Michael erfahren was passiert war. Er schüttelte den Kopf dann ging er zu Laura. Sie war eingeschlafen. Dirk sahs am Bett.  Er schaute sich die Narben an. Da kam Thomas zur Türe rein.

„Hallo“, sagte er.

Dirk legte den Mittelfinger auf den Mund. Thomas sah dass sie schlief. Er ging kurz auf den Gang mit Michael der ihm den Stand der Dinge erklärte.

Am Abend fuhr er zu seiner Mutter. Er stritt sich mit ihr wie immer. Es ging um Laura.

Nach dem Streit mit seiner Mutter fuhr er ins Krankenhaus. Da Dirk nicht mehr da war, staunte er als er Laura wach im Bett liegen sah.

„Hallo Süße“, sagte er.

„Hallo Papa, sagte sie.

„Wie geht es dir? Hast du sehr große Schmerzen? „ wollte Thomas wissen. Es ging die Türe auf und die B-Crew kam rein.

„Ja, der Bauch tut so weh wie nach der OP. Aber die Schwellung ist nun weg. Sie haben vorhin eine Ultraschalluntersuchung gemacht. Die hat er geben, dass nun alles wieder geschwollen ist. Innerlich. „, sagte sie

Karin, Biggi und Enrico hatten alles gehört.

„Papa holst du mir ne Tee bei der Schwester. Wenn es geht ne Roten.“, sagte sie.

Karin gab ihm ein Zeichen und ging. Im Stationszimmer sah sie Michael und Dr. Feuer.

„Jetzt können wir sie nicht Ende der Woche entlassen. Ich wollte dass sie von den Ferien noch was hat.“, sagte Dr. Feuer

Die Schwester gab Karin die Kanne mit Tee. Er roch gut.

Karin gab Laura den Tee. Sie trank langsam.

Trotz des Zwischenfalls konnte sie nach einer Woche heim. Sie freute sich auf die Ferien. Thomas hatte ihr extra ihr Lieblingsessen gemacht. Sie mochte so gerne Gulasch und Nudeln.

 

Langsam erholte sie sich von den Schmerzen. Aber sie nahm sich eins vor. Wenn die Ferien aus waren, dann würde sie Sabrina zur Rede stellen. Sie war sehr sauer auf sie.

Am ersten Schultag machte sie es in der Pause. Dirk stand in der Nähe. Er unterhielt sich mit einem Freund.

„Sag mal bezahlt dich jemand für das, dass du ständig versuchst uns zu trennen. Oder bist du wirklich so naiv dass du nicht schnallst, dass Dirk mein Freund ist.“, sagte Laura zu ihr.

„Ja sicher. Was meint ihr. So viel Scheiße kann ich nicht verzapfen. Aber ihr seit ja so blöd ihr glaubt ja alles. Außerdem kannst du dein Mamasöhnchen behalten.“, keifte sie Laura an.

Dirk kam auf Laura zu. Er hatte alles gehört. Er sah sie an. Nach der Schule gingen die beiden heim. Laura knabberte an dem Satz. Dirk erzählte ihn Michael. Der sah ihn an.

 

Copyright 2005: Daniela



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