stella-kaempfe-fue-u

Die folgende Geschichte ist für Christian. Da er ein großer Fan von Stella ist.

Sie spielt hier die Hauptperson.

 

A-Team

B-Team

 

 

Thomas Wächter

Biggi Schwerin

Dr. Mark Harland

Dr. Karin Lüdwitz

Peter Berger

Enrico Cortini

 

Stella Berger, Dirk Lüdwitz, Laura Wächter , Oliver Berger u.v.a. mehr.

 

 

 

Stella, kämpfe für uns!

 

Die A-Crew kam von einem Einsatz durchgeweicht zurück. Mark Harland sah blass aus. Peter und Thomas wussten, dass dem Notarzt besonders Einsätze mit Kindern an die Nieren gingen. Hier konnte er nur den Tod feststellen. Frank Ebensieder sah ihn und wollte was zu ihm sagen. Thomas drängte den Leiter ins Büro und stellte die Lage klar. Seit seiner Heirat mit Gina Aigner, einer Orthopädin war er der Notarzt bei solchen Einsätzen immer sehr angespannt. Er hatte ja selber Zwillinge seit 8 Wochen. Diese arbeitete zur Zeit nicht. Sie war im Mutterschutz. In der Klinik von Marks Eltern arbeitete der frühere Notarzt Dr. Michael Lüdwitz als Oberarzt der Chirurgie. Er war mit der Notärztin der B –Crew verheiratet. Das hatte er getan, als er aus dem Zeugenschutz zurück kam. Sein Sohn aus 1. Ehe verstand sich mit seiner Frau sehr gut. Besonders gut, wenn er wieder mal von Karin um die Finger gewickelt werden sollte. Thomas kam aus dem Büro und ging in die Umkleide. Nach dem Duschen setzte er sich vor den Spinnt. Peter schaute den Schrank an. In der Innentüre des Spinds hing ein Foto einer Frau. Es war Stella, seine Frau. Sie lachte.

Er schloss ab. Als er die Schuhe anzog meinte

„Ich bin gespannt, was bei der Untersuchung rauskommt. Habe Stella endlich überreden können zum Gyn zu gehen. Hoffentlich ist sie schwanger wir wollen noch ein Kind. Oliver wird 3 und geht in den Kindergarten nächstes Jahr. Nur Stella ‚s Gesichtsfarbe gefällt mir nicht.“, sagte er. Er sah Mark an.

„Na, also dass es einer werdenden Mutter schlecht ist und dass sie blass ist, das ist normal. Sag mal reißen Biggi und Karin die Umkleide ab, oder lachen die nur so laut. Das ist ja ein Krach.“, sagte Mark.

Die Türe der Basis öffnete sich . Eine junge Frau trat ein. Sie war groß, schwarzes Haar. Ihr Gesicht war blass. Sie setzte sich hin. Es war Stella.

Sie sah auf das blaue Heft. Es war ihr Mutterpass. Eigentlich sollte sie sich freuen, aber sie musste an das danach denken.

Sie war schwanger von Peter. Aber der Arzt hatte ihr auch eröffnet, dass sie Leukämie hatte. Im Anfangstadium. Er riet zur Abtreibung. Sie wollte das Kind von Peter und den Scheiß Krebs nicht. Außerdem wollte sie nicht sterben.

Sie hatte die Hände vor das Gesicht geschlagen. Tränen kullerten aus den Augen. Oliver rannte im AR rum. Eine Türe ging auf und zu. Karin, Biggi und Enrico kamen aus der Umkleide. Kurze Zeit später kam auch Peter. Er sah Stella dasitzen, die vors Gesicht geschlagen Hände. Er ging hin. Seinen Arm legte er um die Schultern von ihr und küsste sie im Nacken. Sie sah hoch. Er sah dass sie geweint hatte.

„Schatz was ist los? Ist dir nicht gut? Was hat der Arzt gesagt?“, fragte er sie entsetzt. Nun nahmen das auch die Kollegen wahr. Mark und Karin drehten sich um. Aber auch Enrico, Biggi und Thomas. Von draußen war das Lachen von Oliver und Max zu hören.

„Der Arzt hat gesagt....“, Stella schluckte.

Sie lehnte den Kopf auf Peters Schulter. Sie sah ihn an.

„Er hat gesagt, dass ich schwanger bin und dass ich Leukämie hat und er hat mir zur Abtreibung geraten. Ich will aber das Kind, weil es unser Kind ist Peter. Wenn ich mich für das Kind entscheide, dann muss ich in einem ¾ Jahr sterben, d.h. ich überlebe die Geburt nicht.“, stotterte sie. Dann vergrub sie das Gesicht in Peters Schulter und weinte. Karin schnappte sich den Mutterpass und Mark und sie gingen ins Büro des Basisleiters. Sie informierten Ebensieder und fragten ob sie telefonieren dürfen. Ebensieder sagte seine Hilfe zu. Mark und Karin studierten den Mutterpass.

Im AR versuchte Peter vergeblich sie zu beruhigen. Stella weinte noch immer. Biggi stand neben ihr.

„Stella, du musst für dich, Peter und Oliver kämpfen. Wir werden dir helfen. Versprochen. Ihr habt doch schon so viel gemeistert, du und Peter. Yvonne habt ihr hinter euch gelassen, deine Mutter und den Ärger mit ihr. Ihr schafft das sicher.“, sagte die Pilotin, in deren Augen Tränen sich gesammelt hatten. Sie war mit ihr befreundet.

Mark telefonierte mit seinem Bruder der Arzt war. Er hatte sich auf Blutkrebs spezialisiert und arbeitete an der Klinik in Salzburg die Marks Eltern gehörte. Eine zweite Klinik für Chriugie stand in Rosenheim. In ihr war Michael Oberarzt der Chirurgie.

Mark legte auf. Karin sah ihn an.

„Und?“, fragte sie

„Robert kommt heute Abend. Er schaut sich den Befund an. Robert ist der Meinung, dass eine Abtreibung zu umgehen ist. Es gibt ein neues Mittel auf dem Markt. Er hat es genannt, aber ich habe es mir nicht gemerkt. Das muss sie bis zur Entbindung nehmen. Eine normale Geburt ist nicht drin. Sie muss ne Kaiserschnitt kriegen, denn man wird während der Schwangerschaft noch nach Spendern für Stammzellen suchen, die bekommt sie direkt nach der Geburt. Die Chancen stehen sehr gut. 90% überleben, das ganze und die Kinder auch. Komm wir gehen zu den anderen und sagen ihnen das.

Mark setzte sich neben Stella. Er sah sie an.

„Wir haben den Mutterpass begutachtet. Auch habe ich mit meinem Bruder telefoniert. Er kommt heute Abend. Eine Abtreibung ist nicht notwendig. Aber es wird sehr hart für dich und Peter. Du musst ein Mittel bekommen, das neu ist. Es verhindert die Weiterentwicklung des Krebses im Blut. Nur eine normale Geburt ist nicht drin, du wirst einen Kaiserschnitt brauchen, aber nach dem bekommst du so weit wir ihn finden die Stammzellen von deinem Spender. Der wird erst in der Familie gesucht. Enrico wir brauchen von dir zwei Ampullen Blut. Robert wird sie austesten und dir sagen ob du als Spender in Frage kommst. Nach der Stammzellentherapie geht es dir wahrscheinlich schlecht, aber Karin und ich werden alle Hebel in Bewegung setzen, damit du weiterleben kannst, Stella.“, sagte er. Peter war kreidebleich. Stella hielt er  noch im Arm.

„Danke Mark“, sagte sie.

Dirk und Laura hatten das Gespräch mitgehört. Laura wischte sich die Tränen aus den Augen.

„Peter wir nehmen Oliver mit, zum neuen Spielplatz. Wir bringen ihn heute Abend wieder.“, sagte Dirk. Er sah Laura an. Sie nickte.

„Oliver alter Räuber, komm wir gehen toben.“, rief sie während sie Oliver einfing. Der zweijährige war ein Treib auf. Er hatte nur Unfug im Kopf und war aber ein fröhliches Kind das gerne lachte und mit seinem Lachen andere ansteckte.

Peter nickte nur. Denn er wusste bei Dirk und Laura war Oliver gut aufgehoben. Stella und Peter fuhren heim. Als sie daheim waren legte sich Stella hin. Peter streichelte sie bis sie eingeschlafen war. Dann ging er in die Küche und fing an zu kochen. Er schnitt Salat und holte die Steaks aus dem Gefrierschrank. Als er dies getan hatte, setzte er sich vor den Fernseher. Doch der lief nur nebenbei. Ohne Stella wollte er nicht leben. Er hatte mitbekommen wie Thomas nach dem Tode von Vera beisammen war. Auch der Tod der Tochter Lisa hatte ihn mitgenommen. Nur er wollte nicht mit Oliver alleine sein. Er würde um sie kämpfen. Egal wie. Er sah hoch. Stella war wach und saß im Sessel sie beobachtete ihn. Was dachte er, fragte sie sich.

„Komm Stella.“, Peter deutete auf den Platz neben sich. Sie setzte sich. Der Fernseher lief. Peter küsste sie und dann vergaßen sie für eine bestimmte Zeit den Fernseher und alles andere. Das Klingeln schreckte beide hoch. Stella zog sich schnell das T-Shirt an und Peter seine Hose, Dann sprinte er zur Türe. Es war Mark und sein Bruder Robert.

Robert Harland war sehr groß , hatte braune Haare und sah Mark ähnlich. Sie kamen ins Wohnzimmer.

„Hallo Stella“, sagte Mark

„Grüß dich Mark.“, antwortete sie.

„Das ist Robert mein Bruder. Er wollte dich kennen lernen. Haben wir gestört?“, sagte Mark

„Nein, ihr doch nicht. Sag mal Schatz wo ist Oliver?“, wollte Stella wissen.

„Der ist bei den besten Babysittern der Welt.  Mit Laura und Dirk on Tour. Spielplatztour.“, sagte er zu ihr.

Robert sah Stella an. Dann erklärte er ihr und Peter wie er die Behandlung aufbauen wolle. Er wollte dass sie das Kind bekäme. Auch wolle er dass erst nach der Geburt die Stammzellen übertragen werden. Er nahm von Stella nochmals Blut ab. Auch machte er ihr klar, dass sie alles tun dürfe wozu sie Lust hätte. Sie hätte sehr gute Chancen, da werdende Mütter Kämpfernaturen seien. Er wollte sich mit dem Frauenarzt unterhalten. Es hätte nur eine Nebenwirkung, die Therapie der Stammzellen. Sie dürfe keine Pille nehmen, so dass sie dann schneller wieder schwanger werden würde. Mark beobachte sie während Robert erklärte. Das Gesicht hellte sich auf. Auch Peters Gesicht bekam Farbe.

Es läutete. Peter machte die Türe auf und fing das Lachen an.

Laura kam mit einem schlammbeschmierten Oliver herein. Sie schaute Peter an. Der lachte immer noch. Tränen der Freude standen in seinen Augen. Dann ging er ins Bad und lies ne Wanne für Oliver ein. Während Peter Oliver auszog ging Laura in Wohnzimmer. Stella grinste.

„Ich höre“, versuchte sie ernst zu sagen.

„Dirk hat mit Oliver Fußball gespielt. Dirk ist gestolpert und in ein Schlammloch gefallen,  Oliver hat sich dazugesellt. Nun sind beide Erdmännchen. Tut mir leid, Stella. Den Kinderwagen habe ich mit ne Tüte ausgelegt der ist nicht dreckig. Aber Oliver.“, sagte sie.

Stella stand auf. Sie lachte herzhaft. Oliver sah herrlich aus. Am ganzen Körper hing der Schlamm. Selbst die  blonden Haare zierten ihn.

Dirk sperrte die Türe und zog vor ihr die Schuhe aus. Als er aufsah erntete er erst Entsetzen von Margarethe , Karin , Biggi und Gina die Frau von Mark. Michael, Thomas und Enrico versuchten ernst zu bleiben. Er sah nun hoch. Als alle das Gesicht sahen, fingen sie an hell auf zu lachen. Es war mit Schlamm überseht. Auch ihn den Haaren hatte er Platz gefunden der Schlamm

„Wart ihr am Spielplatz oder in der Erdhöhle?“, wollte Michael wissen. Er hatte Tränen in den Augen.

„Erst auf dem Spielplatz. Dann auf dem Bolzplatz. Ich bin über den Ball gefallen und habe den Boden geküsst.“, sagte er.

„Ich hätte es mit ne Frau versucht.“, sagte Michael sehr weise.

„Ich wollte Laura ja danach küssen, aber die wollte keinen mehr. Oliver schaut nicht besser aus, der hat sich dann im Schlamm gesullt.“, sagte Dirk mit ernster Miene.

Dann verschwand er im Bad. Gina wandte sich an Karin

„Wie alt ist Dirk?“, sagte sie

„Er ist 15, aber ein herzen guter Kerl. Bei jedem Blödsinn dabei. Er und Laura sind ein Paar. Sie haben auf Oliver, den Sohn von Peter und Stella aufgepasst , da wo Mark und Robert nun sind. Die kommen sicher bald.“, sagte Karin.

Robert und Mark beschlossen dann zu Michael und Karin zu gehen. Als Stella und Oliver versorgt waren entschloss sich auch Peter noch kurz zu ihnen zu stoßen.

In der folgenden Zeit ging es Stella sehr schlecht. Sie brach nach jedem Essen. Peter merkte man dies an, wenn er zum Dienst kam. Thomas tat der Kollege und Freund leid. Nach einem Dienst sprach er Mark, Michael und Karin darauf an.

„Mensch könnt ihr für Stella nichts weiter machen als ihr das Medikament zu geben. Die bricht ja nur noch. Peter sieht aus wie das Leiden Christi. Der ist nur noch ein Schatten seiner. Er tut mir leid. Auch wenn ich ihn oft ärgere. Er ist mein Freund.“, sagte er und sah die Notärzte an.

„Nein. Leider nicht, da wir ihr das Medikament gegen die Übelkeit nicht geben können, da sie sonst das Kind verliert. Das haben wir ihr aber gesagt, Thomas. Aber deine Sorge um Peter ist auch unsere. Ich werde morgen mit Ebi reden, dass er mit Stella in Kur fährt. Sie soll in eine Mutter-Kind-Kur mit Betreuung. Vielleicht finden wir für Peter auch noch ne Platz. Die Medizin heute kann viel machen, aber nicht alles.“, sagte Mark

Thomas nickte.

„Mach das. Aber vergiss es nicht sonst mache ich es.“, sagte er ernst.

Thomas ging. Mark ging wenig später. Michael sah Karin an. Die Beiden wussten was Stella durchmachte, aber sie konnten auch Thomas verstehen. Er machte sich um seine Freunde Sorgen.

Peter fuhr noch einkaufen. Thomas ging in die nächste Bäckerei und holte Brezeln. Dann fuhr er zu Stella. Sie öffnete, einen Jogginganzug hatte sie an. Ihr Gesicht war blass.

„Hallo Thomas. Schön dich zu sehen. Kannst du mir was vom Schrank holen? Mir wird schlecht wenn ich mich strecke.“, sagte sie

„Kein Thema. Ich habe Brezeln für euch dabei. Wollte wissen wie es dir geht und wie du die Therapie verträgst, da Peter nicht viel erzählt.“, sagte er.

Sie setzten sich in die Küche. Thomas hatte die Dose mit Tee vom Schrank geholt. Stella sagte ihm, dass es ihr sehr schlecht ginge, aber das Gegenmittel gegen die Übelkeit würde einen Abgang auslösen und sie wollte doch das Kind von Peter. Da sie ihn ja liebe. Sie solle auf Kur mit Oliver gehen aber Peter wolle sie nicht alleine lassen, da sie sich um ihn Sorgen mache. Er würde sie ja so verwöhnen. Sie redete und Thomas hörte ihr nur zu. Peter war zurückgekehrt und hörte Stella reden. Er stand im Türrahmen und sah sie an. Sie sah schlecht aus, aber sie kämpfte für sich und das Kind und für Oliver und ihn.

Er ging zu ihr hin und setze sich neben sie. Als sie ihn sah nahm er sie in die Arme und küsste sie.

Nach einiger Zeit ging Thomas wieder. Als er zum Auto lief kamen Dirk und Laura um die Ecke.

„Wo geht ihr hin?“, wollte er wissen.

„Oliver holen und dann auf den Spielplatz. Schlammbad nehmen.“, sagte Laura und sah Dirk an. Sie gab ihm zur Versöhnung einen Kuss auf die Wange.

Thomas berichte von dem Gespräch mit Stella. Dirk atmete tief durch.

„Ja, Papa hat schon Andeutungen gemacht. Ich nehme auch Oliver so viel damit er nicht alles mitbekommt. Denn nicht nur Stella leidet sehr sondern Peter um so mehr. Denn Zuschauen, wie sich jemand quält tut mehr weh.“, sagte er.

Laura und er gingen zu dem Haus in dem Peter und Stella wohnten. Sie klingelten.

Peter hatte die Klingel gehört. Er ging hin und machte auf. Bald sah er Dirk und Laura die Treppe raufkommen. Sie gingen ins Wohnzimmer.

„Oliver schläft. Stella hat sich auch hingelegt. Ihr geht es  nicht so gut. Thomas war gerade da.“, sagte er

„Wir wollten Oliver für ein Schlammbad im Trocknen abholen. Ein Spielplatz und Bolzen.“, sagte Dirk

„Der ist sicher bald wach. Aber spätesten in ½ Stunde wecke ich ihn. „, meinte Peter.

„Wollt ihr Kaffee bzw. Kaba?“, fragte er die Beiden. Sie nickten. Laura trank nur Kaba, Tee aber keinen Kaffee. Er schmeckte ihr nicht. Während Dirk mit Peter in die Küche ging, stand wie gebannt vor dem Hochzeitsbild der Beiden. Stella und Peter lachten beide. Ihr schafft das schon., dachte sie.

Die Drei unterhielten sich als von der Türe kam.

„Bitte auch Kaba. Mama Kaffee“, sagte Oliver. Er kam mit seinem Schmusetuch in der Hand und in der anderen Hand den Hasen geklemmt zur Türe rein. Die Türe ging nochmals auf und Stella kam rein.

„Sicher kriegst du ne Kaba und Mama ne Kaffe. Schau mal wer mit dir Spielen gehen will. Außerdem habe ich da noch ne Brezel für dich, Oliver.“, sagte Peter und hob ihn hoch auf den Arm. Oliver schmiegte sich an ihn. Stella legte ihren Kopf an die andere Schulter. Sie sah Oliver an. Er lachte.

„Mein Peter.“, sagte sie und lachte

„Mein Papa,“, sagte Oliver und drückte sich an ihn

„Unser“, sagte Stella.  Sie küsste Peter. Dann setzte sie sich.

„Die Schwangerschaft, die Tabletten und das Wetter. Das schafft mich richtig. Noch 5 Monate muss ich das durchhalten, dann kann ich mir erst die Stammzellen transplantieren lassen. Was würde ich machen, wenn ich euch nicht hätte?“, sagte sie zu Laura und Dirk.

„Dann wären wir wohl aufgeschmissen.“, fügte Peter an.

Oliver trank den Kaba und aß seine Brezel. Laura zog ihn dann an. Als sie fertig war kam sie in die Küche.

„Du Stella soll ich morgen Oliver ne Matschhose bei Tischbo kaufen? Die zieht er über die Jeans an und du hast dann nicht so viel Wäsche. Die kostet wenn ich mich recht erinnere nur 8,99€ zur Zeit. Die kannst du unter dem fliesenden Wasser abwaschen.“, sagte Laura

„Ja, das habe ich Prospekt gelesen, wollte ihm ja heute eine holen aber mir ging’s so dreckig heute morgen, dass ich nicht gepackt habe. Da gibt es Gummistiefel und Regenjacken auch noch. Kannst du uns die holen? Größe 104 und Schuhe 27, wollte Stella wissen.

„Klar bringe ich dir morgen in der Mittagspause um 13.15 vorbei. Ich habe ab 14.15 wieder Sport bis 15.45 Uhr. Danach kann ich aber nicht bleiben, da ich nächste Woche 3 Arbeiten habe und lernen muss.“, sagte Laura.

Die drei gingen auf den Spielplatz und tollten rum. Gegen 18.30 brachten Dirk und Laura Oliver heim.

Dann fuhren die Beiden auch heim. Laura musste noch lernen. Dirk ebenfalls.

Laura brachte Stella die Sachen. Sie hatte es eilig in die Schule zu kommen. Sie schaffte es gerade noch pünktlich zum Unterricht.

Die Schlechtigkeit ließ allmällig nach bei Stella und sie konnte wieder mehr machen. Die Tabletten vertrug sie auch dann besser. Sie ging oft mit Oliver zum Spielplatz und baute mit ihm Sandburgen. Dies hatte sie wieder mal gemacht, nur vergessen, Peter einen Zettel zu schreiben.

Der kam heim in eine leere Wohnung. Er sah in jedes Zimmer. Er versuchte sie zu erreichen. Ihr Handy lag im Wohnzimmer. Angst kroch in ihm hoch.

Er rief Laura an. Die überlegte und nannte ihm einige Spielplätze. Sie trafen sich in der Stadt und jeder sah zu einem . Keine Stella, kein Oliver.

„Mensch Peter, der am Bolzplatz.“ ,sagte Laura. Sie fuhren hin. Von der Nähe hörten sie Lachen. Es war Olivers Lachen. Er und Stella saßen am Sandkasten und bauten die größten Burgen. Peter stand da und sah ihnen ne ganze Weile zu. Dann näherte er sich ihnen. Stella sah ihn sofort. Sie stand auf.

„Du bist schon da. Wie viel Uhr ist es denn? Vor lauter Spielen habe ich die Zeit vergessen.“, sagte sie und küsste ihn

„Ich bin vor Sorge um dich fast gestorben, da du keinen Zettel in die Küche gelegt hast. Geht es dir gut?“, sagte Peter und sah sie liebevoll an.

Stella nickte. Dann sah sie Oliver an.

„Oliver, Papa ist da. Wollen wir mal mit ihm Wettbuddel veranstalten? Dann gehen wir aber heim, denn ich habe Hunger, das Baby hat Hunger und du sicher auch.“, sagte sie

„Aber erst Wettbuddel, Papa. Dann heim, Essen“, quietschte Oliver vor Vergnügen.

„Warte Oliver. Papa hat die Hände noch nicht im Sand.“, sagte Stella.

Laura beobachte das ganze vom Sandkastenrand aus. Sie lachte . Stella sah sie und winkte ihr.

„Laura gibt das Kommando.“, sagte Peter.

„Auf die Plätze fertig los!“, sagte Laura.

Der Sand flog auf einmal schrie Oliver

„Ich habe den Papa“,

Alle lachten herzlich. Peter ging mit ihm noch Karussellfahren.

Dann gingen die Drei heim. Peter deckte den Tisch während Stella und Oliver badeten. Stella hatte nun ne Babybauch den Oliver zu gerne streichelte. Er freute sich auf das Geschwisterchen.

 

Zwei Wochen später kam ein Brief von der Klinik. Die Testergebnisse lagen nun vor. Stella sah Peter an. Sie hatte Angst. Große Angst sogar. Er sah es und bat daher Enrico seine Schicht mitzufliegen. Er wollte dies tun. In Salzburg erfuhren die beiden, dass Enrico als Spender in Frage käme. Dr. Robert Harland meinte das die Stammzellen der Mutter besser wären. Stella solle wenigsten mit ihrer Mutter für ne Blutprobe Kontakt aufnehmen. Stella wurde etwas sehr ruhig. Sie werde es versuchen, aber versprechen kann ich nichts sagte sie.

Als sie vor der Klinik waren meinte sie.

„Das kann er vergessen. Die will dass ich so ne Italiener-Futzi heirate, die hat gesagte ich solle mich von dir scheiden lassen. Niemals im Leben. Entweder du oder keiner, Peter. Lieber sterbe ich.“, sagte sie und sie stiegen ins Auto und fuhren heim.

Am anderen Morgen kam Peter eher. Er ging auf Enrico zu.

Karin und Biggi saßen mit Enrico am Tisch. Peter legte die Brötchen hin und sagte zu Enrico

„Stella ist stur wie 10 Pferde. Dr. Harland hat gesagt, dass er zwei Ampullen Blut von deiner Mutter braucht. Zum Testen. Stella soll mit ihr Kontakt aufnehmen. Nein macht sie nicht. Denn eure Mutter will mich nicht als Schwiegersohn und Stella hätte wie sie sagt ne Italiener-Futzi heiraten sollen, aber bitte mich nicht. Lieber stirbt sie. Kannst du mit ihr nochmals reden oder weißt du wie wir an die zwei Ampullen hinkommen?“ wollte er wissen.

Enrico sah ihn an und schlug die Hände vors Gesicht. Dann trank er ne Schluck Kaffee.

„Peter ich muss mir was einfallen lassen, denn ich kenne Stella und meine Mutter. Die will dich wirklich nicht als Schwiegersohn. Obwohl sie dich nicht kennt. Na, ja . Sie hat Stella wirklich ne Mann gesucht. Denn hast meine Schwester. Da der nur Schleimen kann und Schmarrozen. Außerdem von Treu hält der nix. Heute die morgen die. Aber die zwei Ampullen kriegt Dr. Harland. Ich rufe dich an wenn ich ne Idee habe. Wir können uns ja auf dem Spielplatz ja treffen.“, sagte Enrico

Mark und Thomas erzählte er es auch. Mark sah auf den Kalender.

„Hat Ebensieder nicht was von einem Betriebsausflug gesagt. Nun gut dann verbringen wir halt  ne Wochenende in Rom und nehmen der guten Frau zwei Ampullen vom Lebenssaft ab. Die kriegen wir schon schwach. Die Kollegin Thaler mit Sicherheit.“, sagte Mark

Sie weihten Karin und den Rest ein. Nur eine Hürde mussten sie nehmen. Frank Ebensieder. Ja und der war alles andere als begeistert.

„Das ist nicht Ihr Ernst Herr Doktor Harland“., sagte er und sah den Notarzt an.

„Doch“, kam Mark s knappe Antwort.

„Sie wollen, ich habe verstanden wegen zwei Ampullen Blut nach Rom, d.h. nach Italien. Wie stehen Sie dazu Frau Dr. Lüdwitz?“, sagte Frank Ebensieder und sah die beiden Notärzte an.

Er war gerade der Meinung, als würde in einem Wald mit hundert Bäumen stehen und alle können reden. Das durfte nicht wahr sein? Nun war er schon wieder 6 Jahre bei Medicopter 117 Basisleiter, aber so was , nein , das hatte er noch nicht erlebt.

„Also wissen Sie Herr Ebensieder, Sie sind ja ein Mensch der klar denkt. Frau Berger braucht die Blutprobe ihrer Mutter um sie austesten zu lassen. Nur so kann ein optimaler Spender für Sie gefunden werden. Ja und Sie brauchen doch noch ne rechte Hand hier. Sie sagen ja wie Frau Berger hier war lief der Laden einbandfrei. Ich mache Ihnen einen Vorschlag. Sie geben uns frei. Sagen wir bis Dienstag am Mittwoch morgen fängt die B-Crew an. Wir kümmern uns um die Flugtickets würden Sie die Hotels buchen? Wir brauchen ja nur 3 Doppelzimmer. Sind ja nur 6 Leute, nämlich 4 Männer und zwei Mädels oder sollen wir bei denen im Bett schlafen?, sagte Karin unschuldvoll. Sie setzte den Dackelblick auf. Mark sah auf den Boden um sich das Lachen zu verkneifen. Die Kollegin und ihre Einfälle.

„Gut. Damit kann ich leben. Sie können bis einschließlich Dienstag frei haben. Ich buche gleich die Hotels mit Frühstück und Halbpension. Sie besorgen die Flugtickets. Den Rettungsrucksack und die Sachen für das was sie brauchen, darum kümmern.....

„das macht der Kollege Harland ich gehe und hole die Flugtickets.“, sagte sie schnell.

„Ich wusste doch auf Sie ist Verlass Herr Ebensieder. Sie sind doch der richtige Chef für uns. Was wären wir ohne Sie.“, sagte sie und ging nach Mark aus der Türe.

Sie gingen in den AR wo die Kollegen warteten. Mark machte einen Fingerzeig nach draußen. Außen am Heli erzählte Mark was Karin getrieben hatte.  Thomas brach in schallendes Gelächter aus. Biggi und er lagen vor Lachen im Cockpit.

„Das darf man keinem erzählen.“, jabste Biggi vor Freude.

„Wenn ich das Laura erzähle die kommt nicht mehr aus dem Lachen raus. Dirk wiehert sicher wie ein Pferd. Der Abend ist gerettet.

Eine ½ Stunde später kam Karin mit den 6 Tickets zurück. „Wir machen Shoppingtour übers Wochenende, die Tickets sind nur so billig, weil wir uns verpflichtet haben alle was in Rom zu kaufen.  Deshalb kosten die Tickets nur 39,99€ die sind vom ALDI.“, sagte Karin.

Die Jungs sahen auf den Boden. Erst zieht sie Ebensieder über den Tisch und dann ....

„Frau Doktor die Hotelreservierungen“, sagte Ebensieder.

Die Crews fuhren heim und packten Koffer.

Thomas erzählte das Laura, die vor Lachen sich auf seinem Bett welste. Sie bekam fast kein Luft mehr. Karin sagte dies so nebenbei Michael. Dieser sah sie an und schüttelte nur den Kopf. Es klingelte und Thomas wollte Karin abholen. Da sie ja in zwei Stunden abfolgen.

Er erzählte Michael das Ganze nochmals. Auch Dirk hörte zu.

Zum Schluss meinte er nur:

„Nun liegt meine Laura auf meinem Ehebett 2m x 2m und lacht seit einer Stunde. Habe zu ihr zum Abschied gesagt, sie könne ja in dem Bett schlafen, wenn sie jemand finde der ihr Gesellschaft leistet. Was meinst du was zu hören bekam, Michael?“, sagte er.

„Weiß net?“, meinte Michael kurz und knapp. Karin sah ihren Michael an und legte die letzte Jacke oben auf. Dann schloss sie den Koffer.

„Na, was hat sie gesagt?“, fragte er den Freund nochmals.

Karin grinste. Dirk bekam rote Ohren und ging zu Karin und sah die von unten an.

Michael zuckte mit den Schultern.

„Das ist keine Schwierigkeit für die zweite Hälfte zu finden, Papa“

Michaels Gesicht lief nun schneeweiß an. Er sah zu Dirk . Thomas grinste.

„Nein, das Bett bleibt leer, denn ich fürchte mich ohne Karin. Ich bin nicht gerne alleine nachts.“, sagte Michael trocken und ernst.

Karin lachte hell auf. Dann küsste sie ihn mehrmals. Dirk bekam auch ne Kuss zum Abschied.

 

Laura freute sich. Sie war endlich mal ein Wochenende alleine. Sie räumte die Wohnung auf und machte Kaffee und Kaba. Dann rief sie Dirk an. Michael war dran. Sie fragte ihn ob, er was dagegen hätte, wenn sie sich Dirk ausleihen würde. Erst zierte er sich aber dann versprach er ihr ihn vor bei zu schicken.

Michael legte auf.

„Du sollst zu Laura kommen, die ist der „großen „ Wohnung von Thomas nicht gewachsen.“, sagte er und grinste seinen Sohn . Der schaute ihn an, schlug im freundschaftlich auf die Schulter und war kurze Zeit später fort. Michael verzog sich ins Schlafzimmer und legte sich hin. Er hatte die letzten Tag nicht geschlafen und wollte dies nun tun.

 

Peter hatte Stella von dem Wochenende erzählt und sie war nicht begeistert. Da er es aber als eine medizinische Fortbildung packten sie die Tasche für Peter. 

„Du rufst mich an?“, fragte sie ihn. Enrico war gerade gekommen und holte Peter ab.

„Sicher Schatz, aber du machst mir keine Dummheiten. Wenn was ist, ich habe dir Handynummern von Dirk und Laura sowie von Michael aufgeschrieben. Für alle Notfälle. Nimm dein Handy mit wenn ihr fort geht. Gib Oliver ne dicken Kuss von mir.“, sagte Peter.

Dann flüsterte ihr ins Ohr. „Ich liebe dich, Süße“

Stella beschloss nach dem Mittagsschlaf mit Oliver ins Kino zu gehen. Dort lief der Film „Lauras Stern“.

Dirk war bei der Wohnung von Laura und Thomas angekommen. Laura machte ihm auf. Sie hatte eine Jeans an und ein Twinset das sich erst gekauft hatte. Süß sah sie aus. Richtig zum Anbeißen.

Nach dem Kaffe trinken verzogen sich die Beiden zum Kuscheln in Lauras Zimmer. Sie waren mit sich vertief, als sich die Wohnungstüre sperrte. Laura hörte auf.

Dann sagte sie leise zu Dirk

„Mach dass du ihn den begehbaren Kleiderschrank kommst, das ist Oma, die hat Zweitschlüssel.“

Dirk sah sie an und huschte halb bekleidet in den Schrank, mit den bereits ausgezogen Kleidern.

Er war gerade darin verschwunden, als Lauras Türe aufging und eine ältere Frau reinkam. Es war Thomas Mutter. Sie sah die sich schlafen stellende Laura und ging wieder. Dirk Herz raste. Sein Adrenalinspiegel stieg in nichts ahnende Dimensionen. Als sich die Türe nochmals schloss schlug Laura die Augen auf. Im dunklen Schrank kämpfte jemand mit Kleiderbügeln. Dirk. Laura flitzte halb bekleidet durch die Wohnung schnappte sich ihren Schlüssel und schloss von innen ab. Den Schlüssel lies sie stecken. Sie hatte eine Sauwut auf ihre Oma. Die machte scheinbar doch ernst, sie wollte sie verkuppeln. Dirk hatte sich aus dem Kleiderschrank gekämpft. Laura kam ins Zimmer. Selbst in Bustier und Slip sah sie umwerfend aus fand er.

„Muss ich da nochmals rein, Maus?“, sagte er.

„Nein, ich habe von innen abgesperrt nun muss sie klingeln“, sagte Laura.

Dirk legte beide Arme um ihren Hals.....

 

Am Abend kam er heim. Michael hatte den Fernseher eingeschaltet. Dirk kam rein.

„Hallo Papa“,

„Hallo Dirk, wie war’s bei Laura“, fragt Michael.

„Schön. Ich war für kurze Zeit in einem Schrank, halb bekleidet gestanden. Ja und das nur weil Thomas Mutter ne Zweitschlüssel hat und kam. Mein Adrenalinspiegel erreichte nichts ahnende Dimsionen. Die will Laura verkuppeln, weil du nur Oberarzt bist. So nun weißt du es. Hast du schon gegessen Papa?“, sagte er.

„Bin ich froh, dass ich nicht der einzige war der in einer Wäschetruhe kniend lag, nur weil eine Person kam die nicht kommen sollte. Mir ging es so als ich deine Mutter kennen gelernt hatte, wir waren bei ihr und dein Großvater kam.“, sagte er ernst. Dann lachten beide. Sie setzen sich erst zum Essen. Dann schauten sie Fußball.

 

Die Crew war nun gelandet in Rom und fuhren mit öffentlichen Mitteln zum Hotel das ihnen Ebensieder ausgesucht hatte. Er hatte drei Doppelzimmer mit Frühstück reserviert. Karin und Biggi bezogen eines, Thomas und Mark das dritte teilten sich Enrico und Peter. Der schrieb Stella ne SMS

 

Bin gut angekommen alles bestens. Tolles Zimmer. Ich liebe dich! Peter

 

Die Crews machten am Abend eine Tour durch das nächtliche Rom. Auf dieser wollten sie dann auch zu Enricos Mutter.  Sie hatte ein Lokal. Enrico wurde mit „Hallo“ empfangen. Die Crews bekamen echte italienische Kost. Karin saß vor ihrer Pizza und vermisste Michael. Enrico erzählte der Mutter, das sie von ihr Blut brauchen, da sie an einer Studie für gesunde Menschen teilnehmen sollte. Das wollte sich Ricarda Cortini nicht entgehen lassen und sagte zu. Enrico erklärte ihr, dass ihr Karin das Blut abnehmen würde. Dann wollte sie nicht. Aber von Mark würde sie es sich nehmen lassen. So vereinbarten die Beiden, dass sie es am andern Morgen machen würden. Sie wollten Brunchen und Mark sollte das Blut abnehmen. Ricarda Cortini war zu Karin und  Biggi sehr abweisend. Auch verschwiegen sie ihr dass sie Peter dabei hatten. Über ihn schimpfte sie. Der träumte aber vor sich hin. Er hatte nur Stella und Oliver im Kopf.

Der Rückweg verlief sehr ruhig. Biggi und Karin waren im Zimmer und hatten sich schon ins Bett gelegt. Da klopft es. Es waren Mark und Thomas.

„Also eins will ich euch sagen. Das was Enricos Mutter über Peter denkt ist unterste Gürtellinie. Ich mache das nur weil ich will dass mein Bruder das Blut kriegt.“, sagte Mark. Es klopfte und Peter und Enrico kamen. Mark wiederholte den Satz. Enrico gab ihm recht. Nur sie brauchten das Blut für Stella. Da zeigte Peters Handy ne SMS an.

 

Gute Nacht Papa. Wir haben dich lieb. Oliver, Mama und Baby

 

Peter grinste und zeigte den Kollegen die SMS. Am anderen Tag gingen sie zum Brunch zu Enrico Mutter. Mark nahm ihr vier Ampullen Blut ab. Dann verstaute er sie in die Sicherheitstasche. Sie unterhielten sich noch etwas aber keiner wollte so recht lange bleiben. Sie kauften noch Sachen ein. Thomas kaufte Laura eine schicke Jeans und einige T-Shirts. Dirk bekam auch was zum Anziehen. Peter holte für Oliver einen schönen Teddy  und Stella eine Kette. Nach dem sie fertig waren entschlossen sie sich noch über Salzburg zu fliegen und das Blut gleich abzugeben. Peter wollte nicht mit her wollte heim zu Stella. Daher flogen Biggi, Enrico , Thomas und Peter zurück und Mark und Karin nach Salzburg.

 

Laura hatte in Thomas Bett geschlafen. Ein Klingel weckte sie. Sie setzte sich auf. Die Klingel ging im Sturm. Nein, Dirk konnte es nicht sein. Das war ihre Oma, das hörte sie.  Das Telefon klingelte sie holte es und ging mit Handy ins Schlafzimmer. Es war Stella. Sie wollte mir ihr in das neue Einkaufscenter. Sie wollten sich in zwei Stunden dort treffen. Stella wollte noch Dirk informieren. Sie stand auf und öffnete.

„Na , endlich. Warum sperrst du von ihnen ab?“ fuhr sie ihre Oma an.

„Das hat Papa gesagt. Soll ich machen?“, sagte Laura.

„Ich war gestern schon da. Du hast geschlafen.“, sagte ihre Oma

„Ah, wie kamst du rein?“, wollte Laura wissen.

Ihre Wut stieg an.

„Mit dem Schlüssel. Habe ich mir mal nachmachen lassen.“, sagte sie.

„WAS.? Ich höre wohl nicht richtig. Du hast ne Schlüssel und Papa weiß nichts davon. Das ist ja unerhört“, schrie Laura

„Schrei mich nicht so an!“ befahl ihr ihre Oma

„Doch das tue ich. Du regst mich auf . Seit Lisas Tod terroiessiert du uns. Papa wirfst du nur Lügen vor. Von wegen er kümmert sich nicht um mich. Er weiß mehr wie du. Denn dir erzähle ich nichts. Und verkuppeln lasse ich mich nicht. Denn ich habe einen Freund. Dirk ist eh das Beste was es gibt.“, fuhr sie die Oma an.

„Ach, was willst du den mit deinem Dirk. Dessen Eltern sind ja nur einfache Leute, du brauchst was besseres.“, sagte Frau Wächter zu ihrer Enkelin.

„Dirks Eltern sind Ärzte. Sein Vater ist Oberarzt der Chirurgie an der Privatklinik, seine Mutter Chefanästhesistin in London am Krankenhaus. So schauen bei dir einfache Leute aus, Oma. Du hast doch ne Splin.“, sagte Laura.

Ihre Oma knallte ihr eine dass ihr die Nase blutete. Dann ging sie.

Laura setzte sich hin. Die Nase tat weh. Sie legte den Kopf zurück. Nach einiger Zeit hörte das Bluten auf. Sie zog sich an. Sie sah auf die Uhr. In ½ Stunde sollte sie am Einkaufscenter sein. Sie nahm ihre Tasche, die Schlüssel und den Geldbeutel und verlies ohne Frühstück die Wohnung.

Dirk, Stella und Oliver standen vor dem Einkaufcenter und warteten. Laura ließ auf sich warten. Stella meinte nur dann zu Dirk

„Meinst du Laura ist was passiert?“

„Nein, ich denke Thomas hat angerufen und sie ist zu spät weggekommen.“, sagte er.

Da kam sie. Aber die Beiden merkten das sie etwas hatte. Sie ging auf sie zu. Dirk sah sie an. Er küsste sie.

„Sag mal Maus, was ist los? Deine Nase ist total geschwollen und blau.“, sagte er sorgenvoll

„Erzähle ich euch gleich. Ich muss in der Bäckerei erst ne Kaba

 trinken und ne Brezel essen., sagte sie. Stella war ruhig aber in ihr brodelte ein Vulkan. Wer konnte Laura nur so was antun? Die war so nett und hilfsbereit. Das muss ich Peter erzählen. Dirk holte Laura den Kaba und die Brezel. Auch für Stella und Oliver hatte er Brezeln dabei. Oliver strahlte. Er und Stella tranken einen Kaffee während Laura erzählte. Stella schüttelte den Kopf.

„Das sagt du Thomas. Und du lässt Michael die Nase anschauen. Sonst sage ich es Thomas und ich rufe Michael an.“, sagte sie bestimmend.

„Das brauchst du nicht machen Stella. Ich zeige die Nase Michael. Aber ich will mir heute noch Jeans kaufen. Ach, Oliver dort gibt es eine Spielecke für Kinder und ne Rennbahn mit Kettaars. Soll Dirk mit dir da mal fahren.“, sagte Laura und Oliver jubelte.

Stella, Dirk, Laura und Oliver verbrachten einen tollen Vormittag in dem Center. Nur Lauras Nase schmerzte. Dirk nahm sie in den Arm. Sie genoss die Nähe von ihm.

Peter sperrte die Türe und fand ne leere Wohnung vor. Auf dem Tisch lag ein Zettel

10.00 Uhr am neuen Einkaufscenter mit Dirk und Laura

 

stand auf ihm. Er packte aus. Stella hatte sich also mit den Beiden zu einem netten Vormittag getroffen. Das freute ihn. Dirk und Laura mochten alle der Crew. Er entschloss sich noch mal hinzulegen. Auch Thomas der heim kam legte sich noch Mals hin. Laura war sicher mit Dirk unterwegs und genoss das Wochenende dachte er.

Stella fuhr Dirk und Laura zur Wohnung von Michael und Karin. Sie wollten dort auf Michael warten. Dirk schloss die Wohnung auf. Michael war noch nicht da.

Er holt Laura eine Coolback. Das legte er ihr auf die Nase. Sie war nun nicht mehr so geschwollen aber noch sehr blau. Laura legte sich auf das Sofa. Es dauerte nicht lange und sie war eingeschlafen. Michael kam vom Dienst.

Dirk erzählte ihm alles und er Michael ging zum Sofa auf dem Laura schlief.

„Wenn Laura aufwacht fahren wir in die Klinik und rögten sie schnell. Na, da wird sich Thomas freuen. Der tobt, wenn er das hört.“, sagte Michael.

„Stella war schon sauer und ich bin es jetzt noch, Papa“, sagte Dirk

„Kann ich mir vorstellen, Dirk. Ich bin es auch“, sagte Michael.

 

Peter wachte auf und merkte das Stella noch nicht da war. Er sah zur Uhr. Thomas, Enrico und Biggi wollten zum Kaffee kommen. Stella war noch auf einem Spielplatz mit Oliver.

Peter und die Kollegen saßen beim Kaffee in der Küche und ließen die Tage Revue passieren. Da sperrte sich die Türe. Stella und Oliver kamen. Stella roch den Kaffee. Sie freute sich. Peter war wieder da. Oliver stürmte in die Küche und fiel Peter um den Hals

„Papa, Papa du bist da“, schrie er.

Stella kam rein und lachte. Sie küsste ihn.

„Er hat dich vermisst, Peter. Ich auch“, sagte sie.

Dann setzte sich hin und sah in die Runde. Dann erzählte sie die Geschichte von Laura und was sie gemacht hatten. Thomas kochte vor Wut auf seine Mutter.

 

Laura war wach und Michael fuhr mit ihr in die Klinik. Auf dem Bild war Gott sei Dank kein Bruch zu erkennen. Er teppte die Nase und fuhr sie heim.  Da Laura nicht gut war entschloss er sich zu bleiben und Dirk sollte nochmals zu Stella fahren und sie informieren.

 

Dirk klingelte und Stella machte auf. „Papa ist bei Laura. Die Nase ist nicht gebrochen, aber sehr geprellt. Ihr Kreislauf spinnt nun auch. Sie hat sich daheim hingelegt. Papa bleibt bei ihr bis Thomas kommt. Der ist auch sauer“, sagte er auf dem Weg zur Küche.

„Thomas auch. Der ist bei uns. Wir konnten ihn davon abbringen zu seiner Mutter zu fahren. Willst du ne Kaffee, Dirk?“, sagte sie

Dirk erzählte es den andern. Thomas und er fuhren dann zur Wohnung von Laura und ihm.

Michael kam aus Thomas Schlafzimmer wo sich Laura hingelegt hatte, als Thomas mit Dirk heim kam.  Da fiel Thomas ein, dass er Dirk ja was mitgebracht hatte. Es war eine Basecap von Farrarie. Dirk war begeistert. Dann folgte er Michael ins Schlafzimmer. Der erklärte ihm alles. Sie gingen in die Küche.

„Nun ist sie zu weit gegangen. Laura ist ihr Enkelkind. Aber sie hat sich nicht in ihre Freundschaften zu mischen oder dich und Margarethe zu beschimpfen. Den Schlüssel hole ich mir. Ich setze mich durch. Was glaubst du wie froh ich war, dass sie Dirk als Freund hat. Ich war super happy. Dirk war mein kühnster Traum als Freund für Laura. Und nun so was. Sag mal womit habe ich das verdient, Michael?“, sagte sie

„Gar nicht. Thomas....“

Da sperrte sich die Wohnungstüre. Thomas Mutter kam mit dem Zweitschlüssel herein. Michael und Dirk versuchten Thomas zu halten aber der war schon aus der Türe gestürmt.

„Sag mal bist du verrückt geworden, Mutter. Du hast Laura nicht zu schlagen. Ihre Nase ist nun geprellt und sie liegt im Bett. Du hast dich nicht in ihr Leben eins zu mischen. Gib mir die Schlüssel! Und hau ab und lass dich nie wieder blicken bevor ich die Geduld verliere.“, schrie Thomas.

„Du müsstest......wollte Frau Wächter

„Gib mir die Schlüssel das ist meine Wohnung, ich zahle hier die Miete und nicht du und verschwinde..“, schrie er sie wiederholt an.

Dirk und Michael standen hinter Thomas. Laura war aufgewacht und trat aus dem Schlafzimmer. Sie sah den Vater. Sie ging auf ihn zu.

„Komm Papa lass sein. Oma ist nicht ganz dicht. Die musst du entmündigen lassen. Die Nase tut weh, aber es geht. Wie war dein Kurs?“, sagte sie.

Thomas atmete tief durch. Laura sah böse aus. Die Nase war noch geschwollen und hatte alle Farben. Er küsste sie.

Frau  Wächter knallte die Schlüssel auf die Ablage.

„Wenn du mich entmüdigst Thomas dann enterbe ich dich.“, sagte sie.

Sie ging und knallte die Wohnungstüre zu. Eine Weile war Schweigen. Dann gingen sie in die Küche und Thomas zeigt Laura die Hosen und die T-Shirts. Sie strahlte.

„Hey Papa das ist voll mein Geschmack du bist ja super. Danke.“, sagte sie und umarmte Thomas.

Thomas erzählte das Erlebte und Laura, Michael und Dirk hörten zu. Dann beschlossen die Beiden noch Essen zu gehen. Michael und Dirk fuhren noch zu den Großeltern von Dirk.

 

Am Dienstag Morgen kam die B-Crew zum Dienst. Dort erfuhr Karin das mit Laura . Sie war entsetzt. Michael und sie hatten sich nicht mehr gesehen. Sie schüttelte den Kopf. Der Dienst verlief ruhig. Als die A-Crew kam erkundigte sie sich gleich nach Laura. Mark der die Geschichte nun erst erfuhr, war entsetzt. Thomas berichtete von der Auseinandersetzung mit seiner Mutter.

„Was besseres wie Dirk gibt es für meine Laura nicht. „, schloss er seinen Bericht. Stella und Oliver kamen kurz um den Crews noch Brötchen zu holen. Thomas erzählte auch ihr das Ganze. Sie hörten Lachen. Es waren Dirk und Laura. Sie kamen rein. Laura fiel das Tepp runter und sie zuckte vor Schmerz zusammen. Sie setzte sich auf den Stuhl den ihr Mark zuwies. Karin und Mark sahen sich die Nase an. Sie schüttelten die Köpfe. Dann teppte Mark mit höchster Vorsicht die Nase wieder.  Sie verstanden Thomas Wut sehr gut.

 

Nach nicht ganz zwei Wochen war Lauras Nase wieder gut. Stella fühlte sich nun sehr gut und Laura und sie waren viel beisammen. Stellas Bauch wuchs. Sie war nun im 7.Monat und tat sich oft schwer. Laura half ihr viel. Aber auch Dirk.

Peter hatte ihr in einer ruhigen Minute die ganze Wahrheit wegen Rom gesagt. Erst war sie sehr sauer, aber als er ihr klarmachte, dass er von ihrer Mutter so viel hielt wie sie und dass nur für sie und das Kind wäre legte sich die Stimmung.

Die Blutprobe ergab, dass nur Enrico als Spender in Frage käme. Als Stella das höre jubelte sie.

 

Die Zeit verging. Der Geburtstermin rückte näher. Sie hatten sich dafür entschlossen das Kind von Michael holen zu lassen. Stella vertraute ihm, außerdem  wollte sie ne Bikinischnitt und nicht entstellt werden. Dr. Harland, Marks Bruder sah sie eingehend ein als er das erfuhr. Peter erzählte das Mark und Karin und die Lachten nur schallend.

 

Stella war mit Oliver unterwegs. Sie stand an einer Strasse. Oliver hatte sie an der Hand. Auf der anderen Seite warteten Laura und Dirk. Da kam ein Fahrradfahrer, der ausweichen musste und Stella und Oliver buchstäblich zu Fall brachte. Dirk eilte zu Stella. Laura kam nach. Sie sah sich Oliver an.

„Dirk was ist mit Stella? Schau mal muss das genäht werden?“, sie deute auf die Wunde am Kopf die Oliver hatte.

„Ja, setzt den Funk frei, Laura. Stella muss auf den OP-Tisch, sonst war alles für die Katz. Die B-Crew hat übernommen.“ ,sagte Dirk

Thomas hatte Laura gelernt wie man funkt. Die A-Crew wollte gerade gehen als der Funk kam.

„SOS für Medicopter 117 bitte kommen.“, sagte sie.

Biggi stand am Funk.

„Das war doch Laura.?“, sagte sie

Thomas nickte. Die A-Crew blieb stehen.

Biggi drückte den Funk.

„Medicopter 117 Biggi Schwerin, Laura wo bist du und was ist passiert.?“, sagte sie.

„Wir sind am Markplatz die Strasse davor, Stella und Oliver sind von einem Radfahrer angefahren worden. Oliver muss genäht werden und Stella ist bewusstlos. Dirk ist bei ihr. Kommt ihr. Ende“, sagte Laura

„O.k. Laura wir sind in zwei Minuten da. Bleib ruhig.“, schrie Biggi.

Die A-und B- Crew rannten im Eiltempo zum Heli. Biggi legte einen Blitzstart hin.

„Biggi funk Salzburg an. Verbinde mich mit meinem Bruder.“, schrie Mark

Währendessen an der Unfallstelle,.

Oliver schrie aus Leibeskräften, er wollte zu seiner Mama. Dirk reanimierte Stella. Als er aufsah, ihm lief der Schweiß über die Stirn sah er eine BK 1117  am Himmel. Er atmete auf. Laura hielt Oliver fest.

„Ich gehe runter. Festhalten. Mensch du Penner geh weg ich lande.“, schrie Biggi. Dann landete sie der Polizist sprang zur Seite.

„Dirk was ist passiert? Wo bin ich? Wo ist Oliver?“, sagte Stella .Sie wollte aufstehen. Er drückte sie zu Boden.

„Du bist umgefahren worden. Mark und Karin kommen schon bleib liegen“, sagte er zu ihr.

Mark, Karin und Enrico standen schon da.

„Ich habe sie renimiert. Sie war schon weg. Ich bin fix und fertig. Oliver hat ne Kopfplatzwunde von ca. 5 cm die genäht werden muss.“, sagte er

„Sehr gut! Karin du schaust dir Oliver an und ich kümmere mich um Stella. Zugang, NACL 500 mg, Enrico aber schnell.“, sagte der Notarzt. Er wusste es ging um Minuten.

„Mark ich habe deinen Bruder dran.“, sagte Biggi und legte die Trage ab.

Mark vereinbarte mit ihm, dass sie nun mit Stella kämen. Oliver müsste auch versorgt werden. Als er hochsah stand Michael vor ihm. Dirk hatte ihn informiert. Laura und Dirk zitterten noch am ganzen Leib. Sie verluden Stella in den Heli.

Karin hatten sie narkotiesiert und beamtmet. Sie schlief. Peter war weiß wie eine Wand. Er biss sich auf die Lippen. Ihm standen die Tränen in den Augen. Michael und Mark sahen es. Michael gab Thomas ein Zeichen.

„Peter, du kriegst sie wieder. Mit Kind. Das geht gut. Nur wir müssen uns beeilen.“, sagte Mark. Er wusste für Peter war die Familie alles. Stella und Oliver waren sein Leben. Der Notarzt wusste um was es hier ging.

Sie stiegen ein. Biggi ließ den Heli an. Michael stieg mit ein. Laura schrie ihr entgegen.

„Ihr ruft uns an.“. Biggi nickte und startete im Eiltempo. Keine 3 ½ Minuten später landete sie auf dem Dach des Krankenhauses.  Mark, Karin und Michael flitzten mit ihr in Richtung OP, während Oliver von einer jungen Kinderärztin genäht wurde. Sie sah Peter und versuchte ihn zu beruhigen.

„Dr. Harland ist ein ausgezeichneter Arzt, Herr Berger. Sie werden sehen, es geht gut.“, sagte sie.

Thomas erklärte ihr was noch anlag. Sie wiederholte den Satz. Nach dem Oliver genäht war setzten sie sich vor den OP. Sie sahen Schwestern flitzen.

Im OP holten die Ärzte das Kind von Stella . Es war ein Junge. Er war 5500 g schwer und 52 cm groß. Nach dem sie die Bauchdecke geschlossen hatten, wurde ihr über ne Infusion die Stammzellen verabreicht. Stella wurde im künstlichen Koma gehalten. Sie wurde auf die Intensiv verlegt.

Peter hielt Oliver im Arm. Die Türen des OP’s gingen auf. Michael, Mark und Karin kamen raus.

Man sah ihnen die Anspannung ins Gesicht geschrieben. Peter sah sie an.

„Herzlichen Glückwunsch zum Sohn. Der hat ganze 5500 g und ist gesund. Stella hat die Stammzellenübertragung  gut überstanden. Sie wurde ins künstlich Koma versetzt und liegt auf der Intensiv. Wie soll euer Kind eigentlich heißen?“, sagte Karin

„Lars Berger“, sagte er. Tränen standen in den Augen von Peter. Er hielt Oliver der mittlerweile eingeschlafen war fest.

„Kann ich zu ihr?“, fragte er.

Mark nickte. Auch sein Bruder Robert nickte.

„Aber Oliver nicht. Der muss bei der Crew bleiben.“, sagte Dr. Robert Harland.

„Enrico kommst du mit?“, sagte Peter.

Bevor Dr. Robert Harland was sagen konnte meinte Mark.

„Du Robert das ist der Spender und Bruder.“, Da nickte er nur. Peter setzte den schlafenden Oliver zu Biggi auf den Schoss. Eine Schwester brachte Schutzkleidung, die mussten die Beiden anziehen. Sie sahen maskiert aus. Bevor Peter Mundschutz rumband fragte er Michael

„Michael muss der Mundschutz sein. Wo ist eigentlich Lars? Darf er heim?“

„Ja, der Mundschutz muss sein wegen der Infektionsgefahr. Lars ist bei Stella im Zimmer. Er steht neben ihrem Bett. Er wird von den Säuglingsschwestern versorgt. Peter auch wenn es dir schwer fällt, du darfst Stella nicht küssen. Sonst war die Spende umsonst.  Ich gehe mit euch.“, sagte er.

Peter, Enrico und Michael verschwanden durch die Türe. Stella lag in einem Bett, sie wurde beatmet und schlief. Um ihr Bett war eine Schutzhülle gespannt, durch einen Spalt konnte man an ihr Bett. Lars stand an der Seite . Er war auch in der Schutzhülle untergebracht. Als Peter das sah schluckte er. Michael legte die Hand auf ihn. Die zweite Hand legte er auf Enricos Schulter. Sie standen neben dem Bett. Vor Peters geistigem Auge zogen die Bilder des Kennen lernen’ , die Hochzeit, Olivers Geburt vorbei. Stella war vital und lebensfroh und nun das.

Enrico stand genauso wie Peter an dem Bett. Er schluckte. Warum nur sie? Warum Peter? Warum Oliver? Langsam ging er zu dem Bett in dem Lars schlief. Er sah genauso süß aus wie Oliver damals. Er ging auf den Gang und setze sich auf den ersten Stuhl. Tränen traten in die Augen von ihm. Er schlug die Hände vors Gesicht und weinte leise. Karin setzte sich zu ihm. Sie nahm ihn in die Arme. Peter stand nun vor dem Bett von Lars er war süß. Er drehte sich zu Michael um.

„Nimm ihn raus. Der braucht dich. „, sagte er. Michael beobachte die Werte von Stella. Sie stiegen ständig. Michael ging kurz raus. Er sah Karin die Enrico tröstete.

„Ich gehe kurz vor ich muss Dirk anrufen. Ich muss es ihm sagen wie es Stella geht. Außerdem will ich wissen wie es ihm und Laura geht. Der war fix und fertig beim Abflug. Wir sind nun auch schon wieder  ne halbe Ewigkeit hier. Schaust du nach Peter, Karin, nicht das der umkippt. Das fehlt uns noch.“, sagte er.

Karin nickte. Eine Ärztin kam vorbei.

„Ich gehe rein, Herr Kollege. Meine Schwester war vor zwei Jahren in der selben Situation. Sie lebt heute, leider ohne Mann. Der hat das nicht verkraftet und sich das Leben genommen. Ich werde versuchen, wenn notwendig mit ihrem Freund zu reden. Manuela Seil.“, sagte Dr. Seil

„Danke Frau Kollegin Seil. Ich denke Herr Berger braucht nur Zeit. Er ist nicht ein Mensch der Kurzschlussreaktionen macht. Nur er braucht halt auch einen Beistand. Können Sie ihm ne Stuhl reinstellen?“, sagte Michael. Die Kollegin nahm den Stuhl und ging rein. Sie stellte ihn vor Peter ihn. Er setzte sich und drehte sich um.

„Dr. Seil. Herr Dr. Lüdwitz ruft seinen Sohn an. Er kommt gleich wieder. Setzen Sie sich Herr Berger. Soll ich Ihnen was zu trinken holen.“, sagte sie

Peter nickte und Dr. Seil gab der Schwester den Auftrag ihm was zu bringen.  Karin hatte Enrico nochmals alles erklärt. Michael kam nach einer Weile zurück. Karin, Mark und Michael erreichten dass Peter bei Stella bleiben durfte. Sie stellten das Bett für ihn vor das Zelt. Oliver nahmen sie mit. Sie kehrten alle weit nach Mitternacht zurück.

Die B-Crew hatte am anderen Morgen Dienst. Karin informierte zuerst Ebensieder. Der war schockiert. Er sagte seine Hilfe zu in dem er für die A-Crew einen Ersatz für Peter suchen lies. Auch erreichte er eine Freistellung für eine Woche. Oliver schlief bei Laura im Bett. Als sie früh aufwachte merkte sie dass jemand neben ihr lag. Sie ging in die Küche. Thomas sahs am Tisch. Er erzählte ihr alles. Sie war bedrückt.

Peter schlief völlig erschöpft irgend wann ein. Zwei Tage wurde Stella noch im Koma gehalten,  dann holten sie die Ärzte zurück. Sie wachte auf. Peter sahs an ihrem Bett. Er streichelte ihre Hand. Sie sah ihn müde an.

„Schau mal nach rechts. Er heißt Lars und war 5500g schwer und 52 cm groß. Er ist so süß. Genauso wie Oliver. Er ist bei Laura und Thomas. Wir sind in Salzburg.“ , sagte Peter und küsste sie. Stella sah ihn an. „Ich liebe dich, Peter“, sagte sie leise und schlief wieder ein.

Dr. Seil und Dr. Robert Harland kamen ins Zimmer.

„Wir rufen heute den Medicopter 117 an Herr Berger. Ihre Frau kann  nun auch in Deutschland in der Privatklinik Harland behandelt werden. OA Lüdwitz weiß schon Bescheid.“, sagte er.

„Danke Dr. Harland.“, sagte Peter.

In der Basis klingelte das Telefon. Frank Ebensieder hob ab.

„Dr. Harland, Dr. Thaler Telefon“, sagte er.

Mark war als erster am Telefon. „Mensch klasse Bruderherz wir sind unterwegs. Ich bin begeistert.“, sagte Mark.

„Thomas schmeiß den Heli an. Robert hat angerufen, Stella wird verlegt, wir sollen sie holen. Sie kommt zu Michael in die Klinik. Wo ist Oliver?“, wollte er wissen.

„Bei Laura und Dirk die sind bei uns.“, sagte Thomas. In der Crew brach Freudenstimmung aus.

„Wächter, Sie fliegen erst wenn ich den Jungen geholt habe. Hat jemand ne Kindersitz im Wagen.?“, wollte Ebensieder wissen.

„Ja ich“, sagte Enrico.

„Kann ich ihren Wagen haben, Herr Cortini?“, wollte der Chef wissen.

Enrico nickte. Frank Ebensieder besorgte Blumen. Dann holte er Oliver. Er wollte erst nicht mit. Aber als Laura sagte er müsse der Mama und dem Baby die Blumen bringen, war er mit Eifer dabei.

15 Minuten später kam Frank Ebensieder. Der Heli startete. Nach kurzer Flugzeit landete er und Karin, Mark und Enrico gingen mit der Trage in die Klinik. Oliver liessen sie im Heli auf dem Co-Piloten-Sitz. Der sass da wie ein Drei-Käse-Hoch.

Peter war begeistert die Crews zu sehen. Sie luden Stella ein. Sie schlief tief und fest. Als Peter einstieg schrie Oliver „Papa wo ist Baby.“. Thomas drehte den Sitz. Da füllten sie die Augen von Peter das zweite Mal mit Tränen. Er hatte Oliver so vermisst die Tage. Er drückte ihn und zeigte ihm das Baby. „Unser, unser.“, jauchzte Oliver und quietschte vor Freude.

Stella wurde in die Abteilung von Michael verlegt. Sie musste noch 3 Wochen in der Klinik bleiben. Dann durfte sie heim. Sie beschlossen vor der Kur von ihr noch ein Fest zu feiern.  Es sollte auf der Basis stattfinden. So wie ihre Hochzeit.  Alle waren da. Sie sah sich um. Außer Laura.

„Wo ist Laura ?“ wollte sie wissen. Die Crewmitglieder sahen sich an.

 

Copyright 2005: Daniela



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